Facebooktwittermail

kosmische-strahlen3Heute wissen wir, dass die Eiszeiten und Warmzeiten in den letzten 2 Millionen Jahren mehrfach wechselten. So fanden beispielsweise der Physiker Nir Shaviv und der Geowissenschaftler Jan Veizer, dass sich die registrierten klimatischen Schwankungen der vergangenen 500 Millionen Jahre gut mit der Bewegung der Erde durch unsere Galaxis erklären ließen – wobei unterschiedliche Sternhäufigkeiten Änderungen in der kosmischen Strahlung hervorriefen. Bekanntlich besteht die kosmische Strahlung aus kleinsten Partikeln aus Sternenexplosionen, den sogenannten Supernovae. Zu diesem Thema erschien in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society eine Studie von Henrik Svensmark. In dieser Studie rekonstruierte Henrik Svensmark die Häufigkeit von Supernovae für die vergangenen 500 Millionen Jahre und verglich die Entwicklung mit der Meeresspiegelgeschichte sowie der Artenvielfalt. Bei einer aktiven Supernova werden sehr viele Protonen und Elektronen mit hoher Wucht herausgeschleudert, die die galaktische kosmische Strahlung bilden. Svensmark beschreibt eine gegenläufige Entwicklung von Supernovae-Tätigkeit und CO2-Gehalt der irdischen Atmosphäre. Er berichtet, je mehr Supernovae – und je kühler – desto niedriger lagen die CO2-Werte. Svensmark schlussfolgert, dass bei kalten Bedingungen die Ozeane besser durchmischt waren, hierdurch vermehrt Nährstoffe bereitgestellt wurden – was wiederum die Bioproduktivität der Pflanzen angeregt hat. Durch eine erhöhte Photosynthese verbrauchten die Pflanzen dann vermehrt CO2. „Während dieser Zeiten stieg im Meerwasser auch der Gehalt von schwerem Kohlenstoff 13C an, da das leichte 12C vermehrt in die üppig sprießenden Meerespflanzen eingebaut wurde.“ . Henrik Svensmarks Studien zeigen, dass eine Vielzahl von Indizien existieren, die die klimatischen Änderungen im Zusammenhang mit den kosmischen Strahlen aufzeigen. So scheinen es nun zwei grundsätzliche Einflussgrößen zu sein, die unser Klima bestimmen. Die Sonne und die kosmischen Strahlen aus den weiten des Universums. Eine schwächelnde oder gar inaktive Sonne beschert uns entsprechend mehr Durchlass an kosmischer Strahlung und umgekehrt. Sind allerdings die kosmischen Strahlen (die nicht von unserer sonne stammen) intensiv genug, durchdringen sie unseren Schutzschirm trotzdem. Eine aktive Supernova – wie sie sich beispielsweise im Zentrum unserer Galaxie (Sagittarius A) befindet, ist durchaus in der Lage, ihre Strahlen auf die Erde zu senden. Fakt ist, dass die kosmische Strahlung außerhalb unseres Sonnensystems zunimmt. Bekanntlich reist unser Sonnensystem innerhalb von 250 Millionen Jahren durch unsere Galaxie. Wenn die Erde in diesem Kreislauf einen Spiralarm der Galaxie “durchreist”, sinken die Temperaturen auf unserem Planeten, während es außerhalb der Spiralarme “heiß” ist. Vor etwa 70 Millionen Jahren fingen wir an mit unserem Sonnensystem den Sagittarius-Spiralarm zu durchqueren. Naturgemäß änderte sich auf dieser Reise auch unser Klima. In den vergangenen 25 Jahren wurde versucht unser Klima mit dem CO2-Ausstoss zu erklären. Das sollten wir einmal ernsthaft hinterfragen. Es ist das Element Kohlenstoff C14, das direkt durch die kosmische Strahlung gebildet wird. Und die Sonne regelt dazu das Klima über die kosmische Strahlung und deren Einfluss auf die Wolkenbildung. Viele historische Daten bezeugen dies und die Fakten können auch nicht mehr ignoriert werden. Henrik Svensmark öffnete mir die Augen, seine Studien haben mich zumindest überzeugt, dass wir nicht alles glauben sollten, was uns die etablierte Wissenschaft als gesichert vorlegt. Nach diesen Ausführungen mag der Leser geneigt sein, sich als ein Spielball im kosmischen Ablauf der Natur zu sehen. Aber es gibt auch eine vollkommen andere Sichtweise. Meiner Meinung nach ist das derzeitige Klima ein Indiz eines umfassenden Wandels, welcher sich nicht nur auf das Wetter reduzieren lässt. Hinter diesem (Klima-)Wandel verbirgt sich ein großangelegter kosmischer (göttlicher) Plan, in dem wir selber Hauptakteure sind. Der Kosmos ist unser wahrhaftiger Körper, unser Geist ist nicht in unser Gehirn gesperrt, er ist der schöpferische Gestalter des kosmischen Seins. Eine Klima-Katastrophe ist etwas im Grunde subjektives. So schmerzhaft sie auch erlebt wird, sie ist ein Ereignis der Natur, von der wir ein Teil sind. Ihr Auftreten fordert uns zum Nachdenken auf. Zum Erinnern, an das, was wir wahrhaftig sind. Schöpfer mit einem unermesslichen Potenzial. Sobald wir das erkennen und verinnerlichen, werden sich die Katastrophen vor unseren Augen auflösen… Weil sie unseren Geist befreit haben. Abb. 3: Supernovae-Häufigkeit der letzten 50 Millionen Jahre als Näherung für die kosmische Strahlung (rote Kurve) verglichen mit der Meeresspiegelentwicklung (blaue Kurve, vertikal gespiegelt).

Verwandte Artikel zum Weiterlesen: