Ein Leben ohne Zirbeldrüse? | Dieter-Broers.de
Ein-Leben-ohne-Zirbeldrüse-dieter-broers-deBleibt uns der Zugang zu unserem höheren Selbst ohne eine Zirbeldrüse verschlossen?

Liebe Freunde,

wie ich aus Euren Reaktionen erkenne, ist eines Euer Lieblingsthemen die Zirbeldrüse. Obwohl, oder gerade weil ich mich seit über 40 Jahren mit den Eigenschaften des sogenannten „dritten Auges“ befasse, freut mich das sehr. Aus mythologischer Sicht fungiert dieses Organ als ein Wandler zwischen Geist und Materie. Hinduistische Mystiker sehen in der Zirbeldrüse das 6. Chakra (Ajna-Chakra) und 3. Auge, das der Verbindung von Mensch und Kosmos dienen soll.

Mythologisch wurde die Kombination aus der Zirbeldrüse und dem Gehirn befindlichen seitlichen Ventrikel als „Schwan“ bezeichnet. In der Gralsgeschichte symbolisiert der Schwan ein „erleuchtetes“ Wesen. Der griechischen Mythologie nach verliebte sich Zeus in die Königstochter Leda. Er näherte sich ihr in der Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie. Im Sinne der Gestalt eines Schwans gab sogar Schwanenritter (Gralssucher) wie Parzival und Lohengrin. In einer alten Mythologie nach entspricht dieses Wissen wiederum der Abbildung eines geflügelten Merkurstabes, auch Hermesstab genannt – zwei Schlangen winden sich um einen „geflügelten“ Stab. Eine erste naturwissenschaftliche Theorie entwarf im 17. Jahrhundert der französische Wissenschaftler und Philosoph Rene Descartes. Aufgrund des damaligen anatomischen und biologischen Wissens erstellte er ein Konzept über die Wechselwirkungen zwischen Seele und Körper. Rene Descartes kam mit seinen Überlegungen den heutigen, neurophysiologischen Erkenntnissen sehr nahe:

Der Sitz der Seele ist – so sagte er – in der Zirbeldrüse (Corpus pineale). Von der Zirbeldrüse gehe eine spezifische Substanz aus, die in kleinen Röhrchen fließt (den Nervenleitungen entsprechend) und überbringt so die einzelnen Befehle der Seele. Und andererseits wird alles, was der Mensch sieht, hört und tastet, der Zirbeldrüse (und damit der Seele) übermittelt. Der menschliche Körper wurde von Descartes als eine Art Bio-Maschine beschrieben, die von einem übergeordneten Zentrum – der Seele – bedient und gesteuert wird. Tatsächlich vertreten die gegenwärtigen Neuro- und Psychowissenschaften ein Konzept, das dem Descartes‘ erstaunlich ähnlich ist. In millionenfachen Experimenten (mit Elektronenmikroskopen, radioaktiven Substanzen, Mikroelektroden, Magnetresonanztomographie) wurden und werden Unmengen von Versuchstieren geopfert, und auch Tausende von Testpersonen leisten – freiwillig und unfrei- willig – ihren Beitrag zu dieser Forschung. Besonders erstaunlich finde ich, dass im Vergleich zu den Vorstellungen von Rene Descartes keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse gewonnen wurden. Man fand lediglich beachtliche Fülle neuer Details. Dabei blieben bis vor wenigen Jahren die von Descartes postulierten befehlsübertragenden Substanzen verborgen. Jahrzehntelang glaubten die Hirnforscher, dass das Nervennetz vor allem mit elektrischen Impulsen arbeiten würde, wobei biochemischen Substanzen nur eine untergeordnete Rolle zugebilligt wurde. Tatsächlich war man der Ansicht, das zentrale und periphere Nervennetz würde wie ein hyperdifferenziertes Telegraphensystem funktionieren. Man wusste, dass die neurologischen Befehle und die Empfindungen mittels kleiner codierter Stromstöße durch die Nervenleitungen geschickt werden. Die Informationsübertragung von einer Nervenzelle zur anderen geschieht an den Schaltstellen (Synapsen). Lange Zeit glaubte man, die ankommenden elektrischen Impulse würden an diesen Schaltstellen von einer Nervenzelle auf die benachbarte Nervenzelle wie ein Funke überspringen. Doch seit den fünfziger Jahren ist experimentell bewiesen: Sobald der Nervenimpuls am Ende des Nervenstranges angelangt ist, löst er nicht nur weitere elektrische Vorgänge aus, sondern setzt vor allem eine Vielzahl von biochemischen Substanzen in Bewegung. Heute wissen wir genau, dass all unsere Wahrnehmungen, unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen von Botenstoffen getragen, weitergeleitet und „verarbeitet“ werden. Denken, Fühlen und Handeln ist ohne Botenstoffe nicht möglich. Und es sind auch die Botenstoffe (Neurotransmitter), die die ankommenden Botschaften im Bereich der Synapse genau registrieren und für die Informationsspeicherung sorgen: Dies ist die Grundlage für unser Gedächtnis.

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersLiebe Freunde,

mit diesem Artikel möchte ich ein Missverständnis über die Zirbeldrüse aufklären. Offenbar ist die Frage, ob wir nicht auch ohne eine intakte Zirbeldrüsenfunktion auskommen, nicht eindeutig geklärt. Ich möchte es gleich vorweg nehmen: ohne eine intakte Zirbeldrüsenfunktion reduzieren sich unsere Empfindungen und Emotionen auf die Ebene des reinen Verstandes.1 Emotionen entstehen durch biochemische Prozesse („Moleküle der Gefühle“2). Die Interaktion von Gedanken (innere Bilder usw.) und Emotionen ist zwar bekannt, jedoch in seinem Schöpfungspotenzial noch nicht genug verstanden. Emotionen sind quasi der Stoff, der unsere Gedanken(-Bilder) in die Realität umsetzt. Ein Computer mag zwar schlauer als wir sein, er wird jedoch niemals seine Informationen (künstliche/digitalisierte Gedanken/Bilder) direkt Umwandeln können. Vor allem unser Zugang zu den geistigen Dimensionen (wozu auch das „höhere Selbst“ gehört) wäre ohne eine intakte (und vorhandene) Zirbeldrüse nicht möglich.

Die von der Zirbeldrüse produzierten Neurotransmitter ermöglichen uns die Wahrnehmungen einer Bewusstseinserweiterung sowie einer echten Selbst-Erkenntnis. Tatsächlich besitzt die Zirbeldrüse die höchsten konzentriert Serotoninvorräte im ganzen Körper3 . Serotonin4, auch 5-Hydroxytryptamin (5-HT) ist ein Hormon und Neurotransmitter. Die Zirbeldrüse wandelt das am Tage im Gehirn gebildete Serotonin in der Dunkelheit der Nacht in Melatonin um. Serotonin und Melatonin spielen bei einer Depression eine Schlüsselrolle. Bekanntlich ist die Depression eine psychische Störung. Ihre Zeichen sind negative Stimmungen und Gedanken sowie Verlust von Freude, Lustempfinden, Interesse, Antrieb, Selbstwertgefühl, und Einfühlungsvermögen.

Im Zustand einer Depression sind wir quasi von uns Selbst abgetrennt. Andererseits ist eine funktionierende Zirbeldrüse in der Lage, Serotonin und Melatonin in hoch potente Psychedelika – also bewusstseinserweiternde Substanzen – umzuwandeln5 (als Psychedelika werden halluzinogen wirksame psychotrope Substanzen bezeichnet). Diese körpereigenen bewusstseinserweiternd wirkenden Substanzen (DMT oder 5-Methoxy-DMT) ermöglichen uns aus einer dominierenden Triebmotivation in eine vom Selbst gelenkten Haltung zu kommen.

Nach Burkhard Heim bezieht sich unsere Erlebnisverarbeitung im psychischen Bereich im Wesentlichen auf vier Trieb-Motivationen. Diese Trieb-Motivationen bieten die Voraussetzung für die Lebensprozesse insgesamt. Diese sind: 1. Selbsterhaltung, 2. Selbstentfaltung, 3. Arterhaltung und 4. kaptative6 Triebe. Unsere bisherigen Handlungen wurden bisher überwiegend von einer Trieb- und Lust-Automatik gesteuert. So wird uns also unsere Zirbeldrüse dabei helfen, diese Trieb- und Lust-Automatik zu durchschauen, und durch vom „höheren Selbst“ motivierte Handlungen zu ersetzen.

Me Agape
Euer
Dieter Broers

1 Empfindungen (bewertend wahrnehmende Gefühle) und Emotionen (sich ausdrückende Gefühle)
2 http://candacepert.com/
3 Giarman, eta al, 1960; Cooper, et al, 1996
4 http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zirbeldruese-ia.html
5 The pineal also contains the methyl-transferase enzymes which would convert serotonin or tryptamine into potent psychedelics. In addition to HIOMT, mentioned previously, it also contains INMT (indole-N-methyl transferase)(Most, 1986; Quay, 1974). Under proper conditions, these enzymes can break down 5HT into either DMT or 5-Methoxy-DMT.
6 Etwas aneignen, besitzen wollen.

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