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67.716 Blitze an nur einem Tag in Österreich“.

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Liebe Freunde,

Blitz und Donner zählen zu den besonders beeindruckenden Naturschauspielen. In der Vorstellung der griechischen Antike war es der Gott Zeus, der Blitze schleuderte. Bei Homer und in weiteren zahlreichen literarischen Quellen taucht Zeus mit einem Bündel Blitze in seiner Hand auf. Zeus, der oberste olympische Gott der griechischen Mythologie ist mächtiger als alle anderen griechischen Götter zusammen. Über ihm stand nur das personifizierte Schicksal in Gestalt seiner Töchter, den Moiren, die Spinnerinnen des Lebensfadens.

Auch er hatte sich ihnen zu fügen. Ungeachtet der mythologischen Göttersagen stehen besonders die irdischen Wetterblitze in einem sehr aktuellen Kontext.

Anlässlich der auffälligen Zunahme der weltweiten Gewitter möchte ich Euch daran erinnern,

dass die Blitze als wesentliche Erscheinungsformen von Gewittern, anders als man angesichts tödlicher Blitzeinschläge annehmen möchte, im Zusammenhang mit der Entstehung des irdischen Lebens stehen. Als 1953 der Biochemiker S. L. Miller entdeckte2, dass Blitze wesentlich zu Entstehung der Bausteine des Lebens (Aminosäuren) beitrugen, konnte sich kaum jemand vorstellen, warum Blitze auch in unserer Zeit immer noch von großer biologischer und biochemischer Bedeutung sind. Das „Geheimnis“ der biologischen und biochemischen Wirkungen der Gewitterblitze sind die elektrostatischen Felder, die kurz vor der Entladung (also dem Blitz) auftreten. Für den menschlichen Sinnesapparat sind diese Felder jedoch kaum wahrnehmbar.

Aus meiner Sicht sind elektrostatische Felder immer noch am Werk, die evolutionären Entwicklungen des Lebens fortzusetzen. Angeregt wurden meine Überlegungen hierzu bereits 1989, als ich das erste Mal von den sogenannten Ciba-Geigy-Versuchen hörte. Seinerzeit forschte ich an der Universität Lübeck, als in der Mensa ein ARD-Filmteam auftauchte und über die kurz zuvor aufgezeichneten „sensationellen“ Versuchsreihen berichtete. Ich erinnere mich noch genau daran, wie der Aufnahmeleiter des TV-Teams darüber berichtete, wie in den Laborräumen des Ciba-Geigy Konzerns (heute Novartis) „Geschichte geschrieben“ wurde. Sie seien Zeugen von Versuchen gewesen, in dem inaktive Gene von Pflanzen und Fischen durch elektrische Felder wieder aktiviert wurden. Mann könne Pflanzen so wachsen lassen, wie sie vor Jahrmillionen gewachsen sind. Die ruhenden Erbanlagen sind Gene, also Bauanleitungen für bestimmte Merkmale oder Funktionen eines Organismus, von denen man bisher davon ausging, dass sie irgendwann im Laufe der Evolution nicht mehr gebraucht und deshalb ‚abgeschaltet’ wurden.

Quasi aus erster Hand durfte ich an der Diskussion teilnehmen, die zwischen den Physikern und dem Kamerateam geführt wurden. Bedauerlicherweise wurde diese Aufzeichnung trotz Ankündigungen in TV-Programmzeitschriften nicht gesendet. Natürlich waren alle an der Diskussion beteiligten Personen enttäuscht, als sie zum angekündigten Zeitpunkt vor ihren Fernsehgeräten saßen und die Sendung des Berichtes abgesagt wurde. Für mich war diese Enttäuschung Anlass, mir ein eigenes Bild über diese sensationell erscheinenden Forschungsergebnisse zu machen. Nachdem ich die Europäische Patentanmeldung (Offenlegungsschrift) aufmerksam studiert hatte, befasste ich mich den Erklärungsmodellen, die zu den Versuchsanordnungen geführt haben und mir wurde klar, wo diese elektrostatischen Felder auch in der Natur auftreten können. Und zwar zwischen der Ionosphäre und dem Erdboden – wir befinden uns also alle im Einflussbereich dieser Felder.

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Das elektrostatische Feld der Erde3. Auf der linken Seite der Grafik sehen wir die Feldstärke eines normalen und auf der Seite die eines gewittrigen Elektroklimas. Beide Feldstärken sind in Volt pro Meter (V/m) angegeben.

Gemäß der Europäischen Patentschrift 4 kamen die Ergebnisse der Ciba-Geigy Forscher und Erfinder Guido Ebner und Heinz Schürch durch elektrostatische Felder zustande. Im Text sind elektrische Spannungen5 zwischen 1,0 V (Volt) und 100.000 Volt (10 /100 kV) angegeben. Für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf Fischeier verwendet man i.a. Spannungen von 1 V bis 20’000 V (20 kV), insbesondere von 100 V bis 10’000 V (10 kV). Als besonders wirkungsvoll erwiesen sich offenbar jedoch Spannungen von 500 V bis 3’000 V (3 kV).

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Ausschnitt aus der Patentschrift

 

In folgenden möchte ich aus dieser Patentschrift zitieren:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren, welches basierend auf der kurzfristigen Anwendung elektrostatischer Felder zu bleibenden nützlichen und wünschenswerten Eigenschaften bei Fischen führt, die ansonsten überhaupt nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand erzeugbar sind. Durch die Einfachheit der erfindungsgemäßen Verfahrensmaßnahmen und die signifikanten Resultate erfährt die Aufzucht von Süß- und Salzwasser-Fischen, insbesondere von Speise-, aber auch von Zierfischen, eine drastische Verbesserung.“

Patentansprüche:

1. Die im Rahmen dieser Erfindung bevorzugte elektrische Spannung beträgt zwischen 1,0 V (Volt) und 10 (V) Volt.

2. Für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf Fischeier verwendet man i.a. Spannungen von 1 V bis 20’000 V, insbesondere von 100 V bis 10’000 V. Ganz besonders bevorzugt ist eine Spannung von 500 V bis 3’000 V.“

Sowie:

Verfahren zur Steigerung der Effizienz von Entwicklung und Wachstum sowie zur Modifikation spezifischer Stressreaktionen in Fischen, dadurch gekennzeichnet, dass man

a) ein statisches Elektrofeld zwischen Kondensatorplatten erzeugt, die gegen Wasser als dielektrischem Medium isoliert sind, wodurch ein Stromfluss verhindert wird;

b) frühe Entwicklungsstadien von Fischen in besagtes Elektrofeld einbringt, sodass die chemisch/physikalischen Prozesse, die beeinflusst werden sollen, unter dem Einfluss eines definierten elektrostatischen Feldes unter kontrollierbaren Bedingungen ablaufen, ohne dadurch aber die chemische Identität des Systems „Fisch“ selbst zu verändern und…

Vergleichen wir nun noch einmal die Spannungen, bzw. die Feldstärken auf unserer Erde. Im ebenen Gelände lassen sich bei wolkenlosem Himmel in der Luft elektrische Feldstärken zwischen 100 V/m und 300 V/m feststellen.6 Bei Gewittern entstehen aufgrund der Ladungstrennung in den Wolken jedoch auch wesentlich höhere Feldstärken von 25 bis 35 kV/m, die man am Boden messen kann. Ab diesen Feldstärken kommt es zu den bekannten Blitzen, die einer Entladung entspricht (Ladungsausgleich).

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Blitze/km² in Österreich 1991-2010 mit Bundesländern7. Bedauerlicherweise sind in dieser Grafik die letzten fünf Jahre nicht enthalten.

Liebe Freunde, erst vor wenigen Jahren entdeckte ich eine TV-Aufzeichnung eines Schweizer Fernsehens, der am 17. Dezember 1988 über die sensationelle Entdeckung der Ciba-Geigy Forscher berichtete8. „Wir möchten Ihnen an dieser Stelle nun eine Superleistung zeigen“, eröffnet Kurt Felix dem Publikum. „Eine Superleistung auf dem Gebiet der Wissenschaft. Es handelt sich hierbei wirklich um eine wissenschaftliche Sensation“. Am „Ende dieser Sendung fasst der Moderator zusammen:

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersDie vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren, welches zu bleibenden nützlichen und wünschenswerten Eigenschaften bei Fischen führt, die ansonsten überhaupt nicht oder nur durch erheblichen Mehraufwand erzeugbar sind. Durch die Einfachheit der Verfahrensmaßnahmen erfährt die Aufzucht von Süß- und Salzwasserfischen eine drastische Verbesserung. Als erstes stellt man eine wesentlich höhere Schlupfrate fest, wobei häufig eine Steigerung von 100 bis 300 Prozent auftritt. Ganz signifikant ist ihre ausgesprochen hohe Überlebensrate. Dies wird umso deutlicher, wenn man auf jede medikamentöse Behandlung verzichtet.

Wir können davon ausgehen, dass sich die steigenden Gewitteraktivitäten auch auf unsere persönliche Entwicklung auswirken. Wie zu Beginn der Entstehung von Lebewesen auf unserer Erde sind es auch heute wieder die elektrostatischen Felder die uns in eine weitere Phase der Evolution führen wird. Ein Beispiel für die Wirkmacht der elektrischen Felder haben uns die sensationellen Ergebnisse der Ciba-Geigy Forscher Ebner und Schürch gegeben.

Am 17. und 18. September haben wir eine Reihe hochkarätiger Wissenschaftler und Vortragende eingeladen, um die Gründe und Auswirkungen der grundlegenden Änderungen unserer Lebensbedingungen zu beleuchten und aufzuzeigen, wie wir ihnen begegnen und sie für uns nutzen können. Hier werden wir auf das oben beschriebenen Phänomen im Detail eingehen und auf zahlreiche weiterer Einflüsse der ungewöhnlichen Erscheinungen in der Erdatmosphäre, die seit Wochen und Monaten unsere Aufmerksamkeit bannt. Alle Vorträge werden simultan übersetzt und werden in einer auch für Nicht-Experten verständlichen Sprache gehalten. Es ist meine Überzeugung und mein Anliegen, dass das Wissen um diese z.T. komplexen Zusammenhänge so vermittelt wird, dass die Informationen jeder nachvollziehen kann.
Me Agape
Dieter Broers

1 Der österreichischer Wetterdienst berichtete am 13. Juli 2016:
http://www.wetter.at/wetter/oesterreich-wetter/67-716-Blitze-an-nur-einem-Tag-in-Oesterreich/243332621
2
 https://de.wikipedia.org/wiki/Miller-Urey-Experiment
3 http://www.brieselang.net/vorbeugender-blitzschutz.php
4 http://www.google.com/patents/EP0351357B1?cl=de
5 Die elektrische Ladung, die das elektrische Feld erzeugt, wird z. B. von einer elektrischen Spannung erzeugt.
6 Von oben nach unten mit Potentialsonden oder mit um die horizontale Achse drehbaren Plattenkondensatoren oder sogenannten Rotationsvoltmetern, feststellen.
7 https://de.wikipedia.org/wiki/Blitz
8 https://www.youtube.com/watch?v=gPOFyYvjWU8

 

Höhepunkt des Jahres – Kongress Chaos & Ordnung:

chaos-ordnung-kongress-dieter-broers-de

Auf der Kongress-Webseite www.chaos-ordnung.org könnt Ihr Euch bequem zum Kongress anmelden.

http://chaos-ordnung.org/

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