Leben oder gelebt werden - die Auferstehung unseres Selbst | Dieter-Broers.de


Abstract idea with a person sitting in a dark room in front of a clock surrounded by limitations daily routine concrete walls with clouds texture. Time pressure deadline concept

Liebe Freunde,

ist Euch schon einmal aufgefallen, dass wir, bis auf wenige Ausnahmen, unbewusst handeln? Aufgrund unserer kollektiven Konditionierungen, individuellen Erfahrungen und genetischen Programme reagieren wir ständig auf Reize aus der Umwelt oder auf Gedanken aus dem Unterbewusstsein. Ständig sind wir dabei zu re-agieren; diejenigen Momente, in denen wir tatsächlich a g i e r e n sind vergleichbar selten. Verantwortlich für diesen Umstand ist das Maß unserer Bewusstheit. In den Momenten, in denen wir unser automatisches Reagieren bemerken, haben wir den Zustand des Unbewussten verlassen. An diesem Punkt sind wir uns und unserer Handlungen bewusst. Von hier aus besteht erstmals die Möglichkeit der Entscheidung, den freien Willen in meinem Sinne zu nutzen. Ähnlich einer Nahtoderfahrung, kann ich aus dieser Bewusstheit (Klarheit) entscheiden, ob, wie und welchen Weg ich weitergehen möchte.

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Agieren und re-agieren – Leben und gelebt werden

Wir Menschen sind eingebunden in unsere persönlichen Lebensprozesse und vergessen darüber viel zu oft den wichtigsten Aspekt, der darin liegt, immer wieder zu reflektieren, ob das Leben, in das wir (gefühlt) hineingeworfen wurden, in Summe und in seinen Einzelaspekten dem entspricht, was unser innerste Selbst zum Ausdruck bringen möchte. Viel zu selten stellen wir die Bestandteile unseres Lebens auf den Prüfstand und reflektieren, was an ihnen – gemessen an unseren innersten Anliegen und dem mithilfe unseres Verstandes gewonnen Erkenntnisstand –  noch übereinstimmt und was wir ändern sollten, weil wir es im Herzen längst besser wissen.

Wir sind so mit dem ständigen re-agieren auf die täglichen Anforderungen beschäftigt und bemerken viel zu selten, dass wir darüber vergessen, unser Schöpfungspotenzial für uns zu nutzen. Die Alltäglichkeit, die sich im Rhythmus der Routine zu einer Normalität ausprägt, führt durch ihre scheinbare Selbstverständlichkeit zu einem Leben, welches uns zu roboterhaften Entitäten degradiert. Ein Leben, welches uns unbemerkt zu Reagierenden macht, führt naturgemäß zu einer inneren Vereinsamung. Diese Vereinsamung führt, wiederum unbemerkt, zu einem kompensatorischen Verhalten durch Pseudo-Freuden. Wir kennen es doch alle: Unsere erfüllten Wünsche oder erfüllten Ziele sind in der Regel nicht von dauerhafter Glückseligkeit begleitet. Kaum ist ein Ziel erreicht, richtet sich unsere Aufmerksamkeit fast automatisch gleich wieder auf neue Ziel- und Höhepunkte.

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Das von unserer Essenz getrennte Ego ver-selbst-ständigt sich wird zum Dirigenten unseres Fühlens, Denkens und Handelns

Meiner festen Überzeugung nach sind alle Aussagen über den Sinn des Lebens und über unser wahres Selbst verbunden mit einem künstlichen Selbst – unserem übersteigerten Ego. Sie würden ganz anders klingen, wenn das Ego seine dominierende Vormachtstellung aufgeben würde. Diese künstliche Instanz verdeckt für unsere bewusste Wahrnehmung den Zugang zur Quelle und damit auch das Wissen über unseren göttlichen Wesenskern. Um uns diesen Zugang wieder zu ermöglichen, sollten wir unsere Routineprogramme als solche erkennen und auflösen. Erfahrungsgemäß sind atypische Maßnahmen sehr effiziente Mittel, um diese Routine-Programme zu unterbrechen. Unser Ego bedient sich eines Verstandes, der, wie das Ego selbst, auf einer mechanischen Logik aufbaut. Nur was dieser Logik entspricht und sich dem Ego als nützlich erweist, gilt als richtig und wahr. Diese Logik ist auf einer binären, auf einer vergleichenden Struktur aufgebaut. Eine „Entweder -Oder“ Logik ist aber nicht in der Lage, das zu erfassen und zu vermitteln, was in uns als Wesenskern oder Seele angelegt ist.

Unser Selbst hat Zugang zu den Quelldaten

Wer sein göttliches Selbst anerkannt hat und es durch seinen Körper wirken lässt, ist nicht auf Ratschläge von außen angewiesen, sondern hat quasi Zugriff auf die „Quelldaten“. Jeder von Euch, liebe Freunde, kennt solche Zustände, in denen Ihr mit traumwandlerischer Sicherheit genau spürt, was jetzt das Richtige ist, und es auch tut. Leider sind die Meisten von uns (noch) nicht immer stabil in diesem Zustand – ich kenne jedenfalls niemanden. Gerade dort, wo wir aufgewühlt sind und unsere Emotionen hohe Wellen schlagen, wir also den Zugang zu unserer Göttlichkeit am nötigsten hätten, verlieren wir uns oft noch in den Illusionen der Matrix, glauben plötzlich an Mangel, Einsamkeit, untröstliches Leid und Kampf. Auf diese „Ausrutscher“, die immer seltener werden, je besser wir uns selbst kennenlernen und unser wahres Wesen von übernommenen Fremdmustern unterscheiden können, beziehen sich meine Hinweise.

Unser Selbst kann die Regie übernehmen

Es kann also nur darum gehen, unserem Selbst endlich die Regie zu übergeben und ihm den Verstand als nützlichen Assistenten zuzuordnen. Das ist deswegen nicht so einfach, weil unser Verstand sich ja für den Chef hält und glaubt, uns vor seiner Absetzung retten zu müssen – er reagiert zunächst mit Panikschüben auf unsere Versuche, von den überkommenen Mustern in unserem Alltag auf das umzusteigen, was unser Herz uns sagt. Damit brauchen wir Hinweise für den persönlichen Umgang mit unserem unmittelbaren Alltag. Mein erster Rat entspringt der Frage: Wie begegne ich meiner Welt?

Genauer könnte es heißen: Wie begegne ich einer Welt, von der ich nun weiß, dass sie von einem wiedernatürlichen System gesteuert wird? Die kurze Variante meiner Antwort: bewusste Wahrnehmung meiner Gedanken und Gefühle. Genauer ausgedrückt: Ich beobachte und hinterfrage meine Gedanken und Gefühle auf Natürlichkeit und Widernatürlichkeit.

Unser Herz als Vertreter unseres höheren Selbst

Wie können wir das unterscheiden? Wir haben einen wunderbaren Sensor für alles, was wahr ist: unser Herz. Nicht umsonst heißt es umgangssprachlich, wenn es darum geht, jetzt mal wirklich die Wahrheit zu spüren: „Hand aufs Herz!“ Unser neu erworbenes Wissen über diese Welt und über die Diskrepanz zwischen unserem Ego und dem göttlichen Selbst kann uns ebenfalls weiterhelfen: Alle Gedanken und Gefühle, die mir vermitteln, dass ich klein, unwichtig, elend, arm, dumm, einsam, schuldig, schlecht und endlich bin, können nicht stimmen, auch wenn mein Verstand mir diese alte Leier noch so überzeugend vorbetet. Da dies für alle anderen Menschen auch gilt,  sind auch entsprechende Vermutungen über unsere Mitmenschen ohne natürliche Grundlage. Wenn unser Verstand das ver-standen hat, kann er uns also trotz seiner Beschränktheit bereits bei der Vorsortierung helfen.

Im Grunde entspricht diese veränderte Wahrnehmung der über das Herz vom Selbst gesteuerten 3D-Haltung, über die ich im Buch „Das Ego im Dienste des Herzens“ bereits mehrfach berichtet habe.

Eine Bestandsaufnahme als Bilanz unseres Entwicklungsstandes

Aus dieser Perspektive sollten wir von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme machen. Mein Vorschlag: Nehmt Euch am bevorstehenden Wochenende irgendwann ein Stunde Zeit für Euch selbst. Am besten trefft Ihr jetzt gleich eine verbindliche Terminvereinbarung mit Euch selbst und tragt sie in Euren Terminkalender ein. Setzt Euch zur vereinbarten Zeit hin und schreibt alles auf, was Ihr in Eurem Leben ändern wollt, um aus den Automatismen der unbewussten Routinen auszusteigen und den nicht mehr sinnvollen Gewohnheiten Einhalt zu gebieten und Euch damit den Raum schafft, der Verwirklichung Eures innersten Selbst näher zu kommen. Denkt gut nach und achtet vor allem auf Euer Herz, hinterfragt, wie sich dieser Wunsch für Euch anfühlt. Allerdings birgt eine zu lange Liste die Gefahr, nicht auf Anhieb umsetzbar zu sein. Setzt Euch einen konkreten Zeithorizont von z.B. einem Monat, um eine deutliche Veränderung im oben beschriebenen Sinne zu erreichen. Legt ein Tagebuch an und schreibt jeden Abend in wenigen Stichpunkten hinein, was ihr an Fortschritten gemacht habt und was ihr Euch vornehmt, am nächsten Tag noch besser zu machen. Jedes Mal, wenn Ihr auf die Toilette geht, haltet bevor ihr sie wieder verlasst für eine Minute inne und verbindet Euch mit Eurem Herz und Eurem innersten /höheren Selbst und erinnert Euch kurz an das, was Ihr Euch vorgenommen habt und reflektiert, ob Ihr noch auf dem Weg seid, den Ihr verwirklichen wollt.

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 Die unbewussten Konflikte erkennen

Das wird nicht immer einfach sein, denn Ihr werdet Euch so auch Eurer bis dahin noch unbewussten inneren Konflikte bewusst werden. Die größten inneren Konflikte zwischen Verstandesillusionen und Herzenswahrheit ergeben sich naturgemäß im zwischenmenschlichen Bereich. Wann immer also ein Gefühl von Unwohlsein, Angst oder gar Wut und Zorn entsteht, rate ich, möglichst umgehend eine veränderte Wahrnehmungsposition einnehmen – ich lege mir dazu oft ganz konkret eine Hand aufs Herz, um dieses Zentrum meines ganzheitlichen Bewusstseins besser spüren zu können. Ich nehme quasi einen kurzen Realitätenwechsel vor und spüre im Sinne der 3D-Betrachtung in mich hinein woher dieses Unbehagen kommt. So tauchen scheinbar wie aus dem Nichts innere Bilder elender Zustände auf, die letztlich überhaupt keine wahrheitsgemäße Basis haben. Plötzlich entsteht z.B. der absolut überzeugende Eindruck, dass mein Freund ein böses Spiel mit mir treibt. Ich kann mich nun diesen meistens dem Verstand sehr glaubhaften Ansichten hingeben und mein Aggressionsprogramm starten lassen, also auf mein falsches Dafürhalten re-agieren,  oder aber mir das Ganze aus der 3D-Sicht des Herzens betrachten. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass sich meine Ansicht dann entweder relativiert, ich das Muster unserer beiderseitigen Verstrickung in Matrix-Programme von (oft kindheitsgeprägten) Minderwertigkeitsgefühlen, Eifersucht und Ähnlichem erkenne oder aber das Gefühl einfach nur eine Täuschung meiner Verstandeswahrnehmung war.

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Lieber Freunde,

was haltet Ihr davon, die Ostertage dafür zu nutzen, einen inneren Abgleich vorzunehmen, um zu erfühlen, was von euren bisherigen Wünschen noch von Bestand ist. Dieser Abgleich ist doch eine passende Gelegenheit, seine Herzenzwünsche nicht nur zu hinterfragen, sondern – sollte sie sich stimmig anfühlen – neu zu definieren.  Nur so können wir uns immer wieder neu erfinden und unsere innere Auferstehung feiern.

Me Agape

Euer Dieter Broers

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