Realität und Wirklichkeit | Dieter-Broers.de

platoshohleDen Weg aus der Höhle finden wir sicher nicht im Außen – in den großen Weiten des Universums beispielsweise. Dieser Ausgang ist in uns. Er verbirgt sich hinter den Fassaden unserer selbsterdachten Gedankenstruktur (unserer Matrix).


Unser Leben verläuft in einer Raum-Zeit, die ich gern als die Bühne des Lebens bezeichne. Diese Bühne des Lebens ist allerdings in einer Raum-Zeit-Blase eingebettet. Außerhalb dieser Raum-Zeit-Blase existiert eine erweiterte Welt. Diese Raum-Zeit-Blase entspricht dem Raum Platons, den er als Höhle bezeichnet. Sein Höhlengleichnis könnte durchaus mit dem holographischen Weltbild gleichgesetzt werden. Nach diesem Denkmodel ist  das Gehirn ein Hologramm, das ein holographisches Universum wahrnimmt und an ihm teilhat. Im entfalteten manifesten Bereich von Raum und Zeit scheinen die Dinge getrennt und verschieden.  Der Begriff des „holographischen Weltbildes“ geht auf den Hirnforscher Karl H. Pribram und den Physiker David Bohm zurück, die der Funktion des Gehirns und der Betrachtung naturwissenschaftlicher Phänomene die Funktionsweise des Hologramms zugrunde legten. Bereits zuvor ist es zwei Physikern gelungen, ein noch weitreichenderes Model zu erstellen.

Unabhängig voneinander erstellten sie ein erweitertes Weltbild. In seiner Habilitationsschrift „Relativite Generale“  (Introduction au calcul tensoriel) errechnete der theoretische Physiker Jean E. Charon ein achtdimensionales Weltbild. In diesen acht Dimensionen ist quasi unsere Raum-Zeit-Blase eingelagert. In einem Geniestreich erstellte Burkhard Heim ein 12-dimensionales Weltbild. In beiden Modellen sind die elementaren Seins-Attribute Geist und Materie in eine sinnvolle Beziehung gesetzt. Eine genauere Untersuchung des „holographischen Weltbildes“ und den Weltmodellen von B. Heim und Jean E. Charon erinnerte mich zunehmend mehr an Platons Höhlengleichnis. Allen gemeinsam könnte man schlussfolgern, dass wir nur einen sehr begrenzten Ausschnitt als unsere Welt wahrnehmen. Was jedoch in Wirklichkeit nur als ein Schatten-Fragment gedeutet werden kann.

In dieser Schatten-Fragment-Realität (Matrix) findet gegenwärtig eine Wahrnehmungserweiterung seiner Bewohner statt. In einer Art des Erwachens erkennen wir unsere gelebten Begrenzungen und unsere wahrhaftige Seins-Bestimmung in einem unbegrenzten Kosmos – in unserem unbegrenzten Kosmos (beispielsweise als: Wir sind der Kosmos). Dieses Erwachen wird uns aus unserer (selbst erstellten) Raum-Zeit-Blase, unserer Höhle führen.

Hier möchte ich einen Aspekt von Burkard Heims Model anbieten. Es stellt die Bedeutung unserer Handlungen innerhalb der Raum-Zeit-Blase – unserer Höhle – und die Spielregeln innerhalb dieser Höhle dar.
Wenn man die Welt nach Burkhard Heim durch erweiterte Dimensionen (x5,x6) beschreibt, zeigt sich, dass in dieser erweiterten Topologie Hyper-Räume existieren, die außerhalb unserer allgemein bekannten Raum-Zeit liegen und ihrem Wesen nach immaterielle Strukturen aufnehmen können. Hierunter sind auch solche der Bereiche   und . Hier ist die Zeit noch bestimmend, so dass ein raum-zeitartiges, integrales Wirkungsgebiet aufgespannt wird. Hier spielen sich auch postmortale Zustände (über den Tod hinaus) der menschlichen Existenz ab.

Das Mittel zur Beschreibung der über die zweiwertige Ja-Nein-Logik hinausgehenden Strukturen ist die Syntrometrie*. Unter dieser  Syntrometrie gilt:
1)    Es gibt auf der Stufe=4 (Vernunftwesen) einen immateriellen Persönlichkeitskern +  der den leiblichen Tod überdauert.
2)    Beim Sterbevorgang wird das neuronale Gedächtnis über mehrere Stufen in ein Noogramm transkribiert.
3)    Nach Ablauf der Mortalsynkope (vorübergehender Bewusstseinsausfall) ist ein willkürlicher Zugriff auf dieses Gedächtnis möglich, wobei ein dem lebenden analoges Wachbewusstsein auftritt.
4)    Die für das über den Tod hinausgehende (transmortale) Schicksal notwendige Motivation muss sich schon im jetzigen Leben entwickeln. Was bedeutet, die individuellen und sozialen Verhaltensmuster des lebenden Menschen sind von entscheidendem Einfluss auf das weitere Schicksal!
5)    Gedanken sind nicht (im Grunde unverbindliche) Emanationen molekularer Prozesse, sondern eigenständig eigenständige Wirkmächte.
6)    „Das ganze kosmische Wirkgesetz ist auf eine verborgene (entelechale) Höherentwicklung der geistigen und sittlichen Kräfte angelegt.“ (B. Heim). Die ethische und soziale Grundhaltung sollte erkannt und zur Lebens-Maxime erhoben werden (kategorischer Imperativ).

„Müssen wir Menschen immer erst alles verlieren, um unsere wahren Schätze zu erkennen?“
Dieter Broers, 04.05.2012

*Syntrometrie = polyvalente Logik
Burkhard Heim entwickelte eine neue Logik, welche die Aristotelische zweiwertige Ja-Nein-Logik ablöst und von der die bekannte Fuzzy-Logik ein Spezialfall ist. Diese polyvalente Logik nannte er „Syntrometrie“ und bewies mit ihr, dass es vier Seinsschichten mit jeweils einer eigenen Logikstruktur und einem hierarchischen Aufbau gibt. Diese Schichten stehen untereinander in Wechselwirkungen und haben Unterschichten, die ebenfalls untereinander „wechselwirken“. In jeder Seinsschicht kann Krankheit entstehen und behandelt werden.

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