Rückkehr nach Eden – Vergebung II | Dieter-Broers.de

rueckkehr_nach_eden-vergebungLiebe Freunde,

zum Thema meines letzten Artikels über „Vergebung“ möchte ich mich noch einmal äußern. Sicher werden einige von Euch sich die Frage gestellt haben, woran wir erkennen können, ob unsere Vergebung aus dem Verstand oder aus dem Herzen kommt? Wie Ihr Euch vorstellen könnt, stammt diese Frage aus dem Verstand. Unser Herz würde eine derartige Frage gar nicht stellen. Wahrhaftige Vergebung erfühlen wir. Hier tritt der alte Konflikt zwischen Herz und Verstand wieder einmal sehr deutlich hervor.

Etwas provokant könnte man sagen, wir erkennen die Echtheit unserer Vergebung daran, daß wir uns diese Frage überhaupt stellen. Mit anderen Worten, an meinem Hinterfragen meiner Vergebung kann ich erkennen, daß sie eher aus dem Verstand kommt.

Eine Vergebung aus dem Herzen würde mich in erster Linie beglücken. Wobei der Verstand sich natürlich die Frage stellen kann, inwiefern er selber an dieser Vergebung teilgenommen hat. Im Grunde vermitteln uns unsere Gefühle der Erleichterung und der Freude die richtige Antwort.

Eine ähnliche (Verstandes-)Frage wäre beispielsweise, wie wir aus dem Herzen wahrnehmen können.

Grundsätzlich ist unser Herz ständig in einem Zustand der Liebe. Es verkörpert unser unpersönliches göttliches Selbst (eine Formulierung die unserem berechnenden Verstand meistens als absolut irrsinnig erscheint). Bedauerlicherweise wird unser Herz nahezu ständig vom Verstand überlagert. Immer dann, wenn unser Verstand ein wenig von seiner autoritären Dominanz abweicht, tritt die Instanz unseres Herzens in den wahrnehmbaren Vordergrund. Die Basis seiner Wahrnehmung ist das unbegrenzte und ganzheitliche Sein. Der Verstand hingegen ist mit einem Computer vergleichbar, der alle Sinnesreize vergleicht, und nach festgelegtem Nutzen zuordnet. Seine Rechenart ist auf eine simple alternierende Ja/Nein-Logik aufgebaut.

Vor ein paar Wochen stellte mir ein trauriger Zuhörer die Frage, wie er wieder in seine Zufriedenheit kommen könne. Meine unüberlegte (!) Antwort hierauf lautete: „Im Grunde sind Sie unfassbar glücklich! Sie wissen es nur nicht.“

Ich halte Traurigkeit für einen widernatürlichen Zustand, der sich aus unserer verstandesdominierten Wahrnehmung ergeben hat. Indem ich auch nur für eine kurze Zeit aus dieser Verstandeslogik herausnehme, entsteht das Gewahrsein. Gewahrsein als eine unmittelbare und unzensierte Wahrnehmung von dem, was wirklich ist. Unser Verstand ist nicht in der Lage, unsere Gefühle zu verstehen. Zwar ordnet er den Gefühlen festgelegte Bedeutungen zu, und versucht sie programmgemäß zu verarbeiten, doch hat er in Wirklichkeit nicht den leisesten Schimmer davon, was ein Gefühl tatsächlich ist.

So mag eine anstehende Vergebung für unseren Verstand durchaus unsinnig erscheinen, und doch außerhalb einer Bewertung richtig sein.

Was letztlich vernünftig und was unvernünftig ist, wird vom Verstand festgelegt. Was letztlich wirklich gut ist, kann aber nur unser Herz allein erkennen. Wenn wir in diesem Sinne Gutes tun, erkennt es unser Herz am ehesten. Indem es uns beispielsweise in einen Zustand der echten Freude versetzt….

In diesem Sinne erinnere ich noch einmal an ein Axiom der letzten Tage: Mit jedem Herzschlag hast du die Chance, Dich entweder für Angst oder für Liebe zu entscheiden.“

Bemerke bitte, mit jedem Herzschlag wirst Du an Dein göttliches Selbst erinnert.

Me Agape

Dieter Broers

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