Alles ist mit Allem verbunden

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Können Pflanzen uns wirklich wahrnehmen?

Liebe Freunde,

in diesem Artikel möchte ich Euch von meinen persönlichen Beobachtungen zu den legendären Pflanzenversuchen von Cleve Backster berichten. Diese Experimente wurden bereits vor über 50 Jahren angestellt, aber ihre Ergebnisse haben bis heute nichts an Brisanz verloren. Ganz im Gegenteil; vielleicht ist die Menschheit erste heute soweit, die Tragwete von Backsters Beobachtungen begreifen zu können. Ich sehe das Phänomen im Kontext mit der Erkenntnis, dass „alles ist mit Allem verbunden“ ist. Ich erinnere mich noch sehr genau an den besonderen Moment, in dem ich in aller Deutlichkeit erkannte, dass meine Zimmerpflanzen auf meine Gedanken reagierten. Diese objektivierbare Beobachtung machte mir deutlich, dass die Lokalität unserer Gedanken nicht auf die grauen Zellen unter unserer Schädeldecke begrenzt ist. Ganz offensichtlich können sie von anderen Lebewesen empfangen werden. Natürlich tauchte sofort die Frage auf, weshalb ich die Signale der Pflanzen nicht empfangen könnte, ohne meine technischen Vermittler (Messgeräte) einzusetzen. Ich erinnerte mich an die Berichte über Naturvölker aus Süd-Amerika, die angaben, mit Pflanzen zu kommunizieren. Pflanzen würden ihnen beispielsweise die Hinweise über ihre unterschiedlichsten Heilkräfte vermitteln. Meiner Überzeugung nach ist einer der Gründe für unsere Blindheit gegenüber den geistigen Botschaften der Natur ein eigennütziger Egoismus1. Dieses übersteigerte Ego entfernte sich soweit von der Natur, bis es sich gegen sie stellte. Ein solches Ego hat vergessen, dass es Teil in einem untrennbaren Verbund ist. In der Natur ist naturgemäß tatsächlich alles mit Allem verbunden.

das-ego-im-dienste-des-herzens-dieter-broers-deLiebe Freunde,

zu den ersten Untersuchungen in meinem Forschungslabor gehörten die Versuche von Christopher Bird und Peter Tompkins. Ihr Buch2 Das geheime Leben der Pflanzen: Pflanzen als Lebewesen mit Charakter und Seele und ihre Reaktionen in den physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen“ übte eine so große Faszination auf mich aus, dass ich einige der beschriebenen Experimente selber wiederholen wollte. So beschaffte ich mir die hierfür erforderlichen Geräte, damit ich die wichtigsten Versuche auch in meinem Labor wiederholen konnte. Dabei wurde ich Zeuge von Ergebnissen, die meine bisherige Sichtweise über mich und die Natur vollständig veränderten. Besonders beeindruckte mich das Experiment, in dem die an einem Messgerät angeschlossenen Pflanzen auf meine Gedanken reagierten. Wie im Buch von Bird und Tompkins beschrieben, reichten allein mein Gedanke ein Blatt meiner Versuchspflanze mit einem Feuerzeug anzubrennen, aus, um ihr ein elektrisches Signal zu entlocken. In diesem Fall wandelte ich mit Hilfe eines entsprechenden Moduls die elektrischen Signale meiner Pflanzen in akustische Signale um. Auf diese Weise konnte ich die elektrische Spannung messen und gleichzeitig den dazugehörigen Ton erfassen.

Obwohl ich mich in einem Nebenraum aufhielt und mich etwa 10 Meter von meiner Versuchsanordnung befand, reagierte meine Pflanze bereits auf meine Absicht, ihr einen Schaden zuzufügen. Bereits meine Überlegungen, auf welche Art ich ihr deutliche Reaktionen entlocken könne, führten zu Geräuschen, die ich mit Schreien assoziierte. Diese Geräusche trafen mich bis ins Mark. Ich konnte einfach nicht Glauben, dass diese Pflanze tatsächlich auf meine Gedanken reagierte. Nachdem ich diesen Versuch noch einmal mit den gleichen Ergebnissen wiederholte, brach ich sämtliche weiteren Versuche ab. In aller Deutlichkeit erkannte ich, dass Pflanzen weitaus mehr sind, als ich mir bis dahin vorgestellt hatte. Seit dieser Zeit war mein Umgang mit der Natur ein anderer. Ich begann Bäume zu umarmen und war nun vollkommen davon überzeugt, mit ihnen kommunizieren zu können.

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Obere Grafik: Durch einen automatischen Schreiber wurden die Reaktionen einer Pflanze aufgezeichnet. Bereits die leichte Berührung der Pflanze (mittels eines Schreibstifts) bewirkte eine sichtbare Reaktion. Der Gedanke, diese Pflanze mit einem Feuerzeug anzubrennen, führten zu den auffälligsten Reaktionen.

Durch meine Begegnungen mit griechischen Ziegenhirten lernte ich allmählich den natürlichen Umgang mit der Natur. Allein über diese Erlebnisse liesse sich ein ganzes Buch schreiben. Unvergesslich waren dabei meine Erfahrungen, mit der Natur zu verschmelzen. Ich fühlte einfach, dass eine Trennung von ihr nur eine Illusion ist. Alles ist tatsächlich mit allem Verbunden.

Umso enttäuschender verliefen jedoch meine Bemühungen, meine Kollegen für dieses Thema zu interessieren. Wie sollen bitte Pflanzen (wie sich später für mich noch herausstellte auch bei Tieren) über die Fähigkeit des Gedankenlesens verfügen?

Einige Jahre später erfuhr ich etwas über die Forschungsergebnisse von Prof. Cleve Backster. Seine Studien bestätigten nicht nur die geheimnisvollen Pflanzenversuche. Sie leiteten eine wahrlich revolutionäre Forschungsrichtung ein. Ausgerechnet einige Ergebnisse aus der Geheimdienstforschung (CIA) führten die geheimnisvollen Pflanzenversuche in den Fokus der Naturwissenschaft. Ich erfuhr, dass Cleve Backsters Forschungsergebnisse bereits über 10 Jahre vor dem Erscheinen des Buches von Bird und Tompkins veröffentlicht wurden. Cleve Backster entdeckte die Pflanzen bei seiner Suche nach einem perfekten Lügendetektor.

Über Cleve Backster:

Grover Cleveland „Cleve“ Backster 3 entwickelte in den 1960er Jahren für die Central Intelligence Agency (CIA) einen ganz besonderen „Lügendetektor“ (Polygraphen). Bereits Ende der 1950er-Jahre entwickelte er zum Beispiel den Backster-Zonen-Vergleichstest, jene Technik, die noch heute bei Militär und Regierungsbehörden für das Lesen von Polygraphen zum Einsatz kommt. Berühmt wurde Cleve Backster jedoch nicht durch das Austesten von Menschen, sondern durch seine Pflanzenversuche. Einer Eingebung folgend schloss er als Leiter der Lügendetektor-Schule des amerikanischen Geheimdienstes seinen Lügendetektor an einem Drachenbaum an. Dieser außergewöhnliche Versuch ereignete sich im Februar 1966. Prof. Backster wollte ermitteln, wie lange es dauerte, bis das Wasser der feuchten Pflanzenerde die Blätter an der Spitze erreichte. Das Ergebnis viel jedoch anders aus. Als er die Pflanze mit Wasser begoss, zeigte der Detektorschreiber die typische Kurve eines Menschen, der sich freut. Zu seinem Erstaunen dachte sich Cleve Backster einen anderen Versuch aus. Er kam auf die Idee, ein Blatt dieser Pflanze mit einem Feuerzeug anzubrennen. Zum großen Erstaunen reagierte der angeschlossene automatische Schreiber mit auffälligen Zeigerausschlägen, bereits in dem Moment, indem er den Gedanken des Anbrennens hatte. Nachdem er diese Ergebnisse mehrfach wiederholen konnte, war er davon überzeugt, dass Pflanzen nicht nur über ein messbares Gefühlsleben verfügen, sie können auch Gedanken lesen. Später entdeckte er, dass auch Pflanzen so etwas wie „Schmerz fühlen“ und über eine übersinnliche Wahrnehmung (ESP) verfügen. Aus all seinen Versuchsergebnissen entwickelte Cleve Backster die Theorie der „primären Wahrnehmung“.

Kurz vor seinem Tod (2013) berichtete Cleve Backster4 „Das Faszinierende ist, damals haben wir zwar mit Pflanzen begonnen, heute aber interessieren uns eigentlich hauptsächlich die menschlichen Zellen. Wenn wir eine menschliche Zelle in ein Reagenzglas geben gibt es Reaktionen auf die Erlebnisse des Spenders. Das heißt, dass die Zelle auf den Spender einstellt ist. Das begeistert mich völlig; meiner Ansicht nach lässt das alle möglichen Schlussfolgerungen zu.“ Dabei hat Backster herausgefunden, dass unsere Zellen sogar auf unsere Gefühle noch in einer Entfernung von über 100 Meilen reagieren. Wenn sich beim Spender emotional etwas ändert, gibt es in den Zellen eine damit verbundene Reaktion, die sich durch elektrische Impulse zeigt.

Obwohl es in den 1970er-Jahren ein großes öffentliches Interesse an Backsters Arbeiten gab, konnte sich die wissenschaftliche Welt bis heute noch nicht mit seinen Ideen anfreunden. Einer der Gründe dafür war ein fehlgeschlagener Versuch einer anderen Forschergruppe, die Backsters Experimente zu wiederholen versuchte, was dann 1975 im bekannten Journal Science veröffentlicht wurde. Laut Cleve Backster scheinen aber diese Wissenschaftler (und andere, die bei einer Reproduktion seiner Versuche gescheitert waren) nicht alle Vorschriften zur Durchführung befolgt zu haben. Meiner Meinung nach sind zwei der Gründe für diese nicht verifizierten Ergebnisse der Versuchsleitereffekt5 sowie der Beobachtereffekt6. Dass die Beobachtung des Experiments das Experiment selbst beeinflusst, setzt sich bedauerlicherweise erst langsam durch. Cleve Backster bemerkte hierzu: „Wenn man mit diesen Skeptikern spricht, geht es wirklich ans Eingemachte; es zeigt sich, ob sie wahre Wissenschaftler sind und dieses Phänomen ergründen möchten oder ob sie nichts damit zu tun haben wollen“.

In bin sehr froh darüber, dass sich die Haltung vieler Wissenschaftler inzwischen gewandelt hat und immer mehr Kollegen diesen so grundlegenden und folgenschweren Erkenntnisse mit einer immer größeren Offenheit begegnen. Der Paradigmenwandel ist in vollem Gange!

Me Agape,
Dieter Broers

In dem Moment, wo Menschen erkennen, das alles miteinander in Verbindung steht,
löst sich die Basis eines eigennützigen Egos auf.“

Dieter Broers aus:
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1 Egoismus (griechisch / lateinisch ego ‚ich‘) bedeutet „Eigeninteresse“, „Eigennützigkeit“. Das Duden-Fremdwörterbuch beschreibt Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“. Egoismen sind demnach Handlungsweisen, bei denen einzig der Handelnde selbst die Handlungsmaxime bestimmt. Dabei haben diese Handlungen zumeist uneingeschränkt den eigenen Vorteil des Handelnden zum Zweck.

2 Das geheime Leben der Pflanzen: Pflanzen als Lebewesen mit Charakter und Seele und ihre Reaktionen in den physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen“ Fischer Taschenbuchverlag, 1977, von ISBN-10: 3596219779

3 https://en.wikipedia.org/wiki/Cleve_Backster

5 Versuchsleitereffekt, Wirkung des Versuchsleiters auf das Ergebnis eines Experiments bzw. psychologischen Versuchs aufgrund seiner Motivation, Einstellung oder Durchführungsmethode. Hinzu kommt der Beobachtereffekt aus der Quantenphysik.

6 Der Beobachter-Effekt – oder Realität muss zuerst gesehen werden – „Verändere den Blick und du veränderst die Realität

Quelle Grafik: https://vimanna.wordpress.com/2014/09/02/konnen-pflanzen-gedanken-lesen-der-backster-effekt-teil-1/

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