Selbst-Erkenntnis oder Resignation – zwei gegensätzliche Erscheinungsformen des „Loslassens“

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Resignation führt zu Fatalismus. Ein fatalistischer Mensch überlässt sich dem Schicksal. Menschen resignieren, wenn ihr Lebenssinn zerstört ist oder sie den Leidensdruck nicht mehr aushalten können. Wenn sich ein Mensch aufgegeben hat, hat er den Glauben an seine Macht als Schöpfer verloren.

Liebe Freunde,

jeder von uns wird Momente aus seinem eigenen Leben kennen, in denen der Boden unter den Füssen verloren schien und er sich vollkommen machtlos fühlte. Solche Erfahrungen scheinen in dieser Welt (der künstlichen Matrix) irgendwie dazuzugehören. Die meisten haben es immer wieder geschafft, aus dieser Resignation herauszukommen und neue Hoffnung geschöpft – durch Einfluss unseres Wesenskerns, unserer Seele.

Sind die Erfahrungen von Verzweiflung und Resignation erforderlich um uns von der Vorherrschaft eines dominierenden Egos zu befreien? In vielen Selbsthilfebüchern wird auf die Bedeutung des sogenannten „Loszulassens“ eingegangen. Bis vor einigen Jahren konnte ich mit diesem Wort recht wenig anfangen. Es hatte für mich einen eher theoretischen Wert. Im Verlauf der Jahre wurde mir deutlich, dass damit zwei grundsätzlich verschiedene Einstellungen gemeint sein können. Die innere Haltung des „Loslassens“ entscheidet darüber, ob wir uns dem Schicksal – und damit der künstlichen Matrix – überlassen, oder, ob wir uns von unserem dominierenden Ego befreien wollen. Ein solches „Loslassen“ erfolgt durch die Erkenntnis, dass es, außer meinem Verstand und meinem Ego noch etwas gibt, was mich im Wesenskern ausmacht. Mein göttliches Selbst. Wenn mein Eindruck zutrifft, dann reift diese Selbst-Erkenntnis in immer mehr Menschen zur Gewissheit.

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersSeit einigen Wochen befinde ich mich wieder in Griechenland, meiner gefühlten Wahlheimat. An einigen alten Orten dieses Landes fühle ich immer noch den Geist der alten Helenen. An diesen ganz besonderen Orten habe ich fast alle meiner bisherigen Bücher geschrieben. Deshalb schreibe ich die Fortsetzung des letzten Buches „Der verratene Himmel“1 auch wieder an einem solchen „Platz der Inspirationen“2.

Natürlich haben die letzten Jahre Griechenland besonders hart getroffen. Das altgriechische Wort Krise3 (Krisis) nimmt hier zwar kaum noch jemand in den Mund, jedoch ist der tiefe Schmerz fast überall zu fühlen. Glaubt man den Gesprächen, die in den Tavernen von älteren Herren geführt werden, scheint hier jeder genau zu wissen, dass sie Opfer der erbarmungslosen Strukturen geworden sind. Von Strukturen und Verhältnissen, die von Menschen missbraucht werden, die einen skrupellosen Raubtierkapitalismus4 betreiben. Von den Bergbauern und Ziegenhirten einmal abgesehen, scheint sich in diesem Land eine Resignation breit gemacht zu machen. Resignation ist etwas, was ich grade von den Griechen überhaupt nicht kannte. Meiner Beobachtung nach drückt sich diese Resignation bei vielen Menschen in einer fatalistischen5 Haltung aus. Natürlich beschränkt sich ein fatalistisches Verhalten nicht nur auf eine Nation wie Griechenland. Eine Resignation der Menschen finden wir in zahlreichen Ländern. Sie tritt meisten dann auf, wenn Menschen ihren Lebenssinn verlieren, oder ihr Leidensdruck zu stark ist.

Viele haben sich angewöhnt, Glück und Unglück als Schicksal zu betrachten. Einer der Väter Griechenlands versuchte dieses menschliche Verhalten mit einem Gleichnis zu beschreiben. Der Philosoph Platon wusste von seinem Lehrer Sokrates, dass sich die Menschen in einem halbschlafähnlichen Zustand befinden; und sich deswegen ihre Handlungen von einem hohen Maß an Unbewusstheit ausdrücken. Nach dem Höhlengleichnis von Platon leben die Menschen in einem halbschlafähnlichen Zustand. Für Sie erscheint ihre wahrgenommene Welt real; sie erkennen nicht, dass ihre Realität nur ihre Deutungen der Schatten sind.

Und doch erkenne ich zunehmend eine immer größere Zahl von Menschen, die eine ganz andere Haltung zu ihrem Leben einnehmen! Sie durchschauen die Strukturen der seelenlosen Matrix. Daher ist der Prozess ihrer sich entfaltenden Selbsterkenntnis von so großer Bedeutung, die sich – worauf ich immer wieder hinweise – von einer Selbstwahrnehmung des (als Selbst getarnten) Egos deutlich unterscheidet. Sie erkennen die wahre Bedeutung ihres Selbst. Ein Mensch, der sich dem Schicksal überlässt, hat sich aufgegeben, aber ein Mensch, dem es gelingt, sich aus der Knechtschaft seines Egos mit seinen Vorstellungen über das, was sein sollte zu befreien und zu erkennen, was wirklich IST, hat sich gewonnen.

Me Agape
Dieter Broers

 

Höhepunkt des Jahres – Kongress Chaos & Ordnung:

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Ein Leben ohne Zirbeldrüse?

Ein-Leben-ohne-Zirbeldrüse-dieter-broers-deBleibt uns der Zugang zu unserem höheren Selbst ohne eine Zirbeldrüse verschlossen?

Liebe Freunde,

wie ich aus Euren Reaktionen erkenne, ist eines Euer Lieblingsthemen die Zirbeldrüse. Obwohl, oder gerade weil ich mich seit über 40 Jahren mit den Eigenschaften des sogenannten „dritten Auges“ befasse, freut mich das sehr. Aus mythologischer Sicht fungiert dieses Organ als ein Wandler zwischen Geist und Materie. Hinduistische Mystiker sehen in der Zirbeldrüse das 6. Chakra (Ajna-Chakra) und 3. Auge, das der Verbindung von Mensch und Kosmos dienen soll.

Mythologisch wurde die Kombination aus der Zirbeldrüse und dem Gehirn befindlichen seitlichen Ventrikel als „Schwan“ bezeichnet. In der Gralsgeschichte symbolisiert der Schwan ein „erleuchtetes“ Wesen. Der griechischen Mythologie nach verliebte sich Zeus in die Königstochter Leda. Er näherte sich ihr in der Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie. Im Sinne der Gestalt eines Schwans gab sogar Schwanenritter (Gralssucher) wie Parzival und Lohengrin. In einer alten Mythologie nach entspricht dieses Wissen wiederum der Abbildung eines geflügelten Merkurstabes, auch Hermesstab genannt – zwei Schlangen winden sich um einen „geflügelten“ Stab. Eine erste naturwissenschaftliche Theorie entwarf im 17. Jahrhundert der französische Wissenschaftler und Philosoph Rene Descartes. Aufgrund des damaligen anatomischen und biologischen Wissens erstellte er ein Konzept über die Wechselwirkungen zwischen Seele und Körper. Rene Descartes kam mit seinen Überlegungen den heutigen, neurophysiologischen Erkenntnissen sehr nahe:

Der Sitz der Seele ist – so sagte er – in der Zirbeldrüse (Corpus pineale). Von der Zirbeldrüse gehe eine spezifische Substanz aus, die in kleinen Röhrchen fließt (den Nervenleitungen entsprechend) und überbringt so die einzelnen Befehle der Seele. Und andererseits wird alles, was der Mensch sieht, hört und tastet, der Zirbeldrüse (und damit der Seele) übermittelt. Der menschliche Körper wurde von Descartes als eine Art Bio-Maschine beschrieben, die von einem übergeordneten Zentrum – der Seele – bedient und gesteuert wird. Tatsächlich vertreten die gegenwärtigen Neuro- und Psychowissenschaften ein Konzept, das dem Descartes‘ erstaunlich ähnlich ist. In millionenfachen Experimenten (mit Elektronenmikroskopen, radioaktiven Substanzen, Mikroelektroden, Magnetresonanztomographie) wurden und werden Unmengen von Versuchstieren geopfert, und auch Tausende von Testpersonen leisten – freiwillig und unfrei- willig – ihren Beitrag zu dieser Forschung. Besonders erstaunlich finde ich, dass im Vergleich zu den Vorstellungen von Rene Descartes keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse gewonnen wurden. Man fand lediglich beachtliche Fülle neuer Details. Dabei blieben bis vor wenigen Jahren die von Descartes postulierten befehlsübertragenden Substanzen verborgen. Jahrzehntelang glaubten die Hirnforscher, dass das Nervennetz vor allem mit elektrischen Impulsen arbeiten würde, wobei biochemischen Substanzen nur eine untergeordnete Rolle zugebilligt wurde. Tatsächlich war man der Ansicht, das zentrale und periphere Nervennetz würde wie ein hyperdifferenziertes Telegraphensystem funktionieren. Man wusste, dass die neurologischen Befehle und die Empfindungen mittels kleiner codierter Stromstöße durch die Nervenleitungen geschickt werden. Die Informationsübertragung von einer Nervenzelle zur anderen geschieht an den Schaltstellen (Synapsen). Lange Zeit glaubte man, die ankommenden elektrischen Impulse würden an diesen Schaltstellen von einer Nervenzelle auf die benachbarte Nervenzelle wie ein Funke überspringen. Doch seit den fünfziger Jahren ist experimentell bewiesen: Sobald der Nervenimpuls am Ende des Nervenstranges angelangt ist, löst er nicht nur weitere elektrische Vorgänge aus, sondern setzt vor allem eine Vielzahl von biochemischen Substanzen in Bewegung. Heute wissen wir genau, dass all unsere Wahrnehmungen, unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen von Botenstoffen getragen, weitergeleitet und „verarbeitet“ werden. Denken, Fühlen und Handeln ist ohne Botenstoffe nicht möglich. Und es sind auch die Botenstoffe (Neurotransmitter), die die ankommenden Botschaften im Bereich der Synapse genau registrieren und für die Informationsspeicherung sorgen: Dies ist die Grundlage für unser Gedächtnis.

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersLiebe Freunde,

mit diesem Artikel möchte ich ein Missverständnis über die Zirbeldrüse aufklären. Offenbar ist die Frage, ob wir nicht auch ohne eine intakte Zirbeldrüsenfunktion auskommen, nicht eindeutig geklärt. Ich möchte es gleich vorweg nehmen: ohne eine intakte Zirbeldrüsenfunktion reduzieren sich unsere Empfindungen und Emotionen auf die Ebene des reinen Verstandes.1 Emotionen entstehen durch biochemische Prozesse („Moleküle der Gefühle“2). Die Interaktion von Gedanken (innere Bilder usw.) und Emotionen ist zwar bekannt, jedoch in seinem Schöpfungspotenzial noch nicht genug verstanden. Emotionen sind quasi der Stoff, der unsere Gedanken(-Bilder) in die Realität umsetzt. Ein Computer mag zwar schlauer als wir sein, er wird jedoch niemals seine Informationen (künstliche/digitalisierte Gedanken/Bilder) direkt Umwandeln können. Vor allem unser Zugang zu den geistigen Dimensionen (wozu auch das „höhere Selbst“ gehört) wäre ohne eine intakte (und vorhandene) Zirbeldrüse nicht möglich.

Die von der Zirbeldrüse produzierten Neurotransmitter ermöglichen uns die Wahrnehmungen einer Bewusstseinserweiterung sowie einer echten Selbst-Erkenntnis. Tatsächlich besitzt die Zirbeldrüse die höchsten konzentriert Serotoninvorräte im ganzen Körper3 . Serotonin4, auch 5-Hydroxytryptamin (5-HT) ist ein Hormon und Neurotransmitter. Die Zirbeldrüse wandelt das am Tage im Gehirn gebildete Serotonin in der Dunkelheit der Nacht in Melatonin um. Serotonin und Melatonin spielen bei einer Depression eine Schlüsselrolle. Bekanntlich ist die Depression eine psychische Störung. Ihre Zeichen sind negative Stimmungen und Gedanken sowie Verlust von Freude, Lustempfinden, Interesse, Antrieb, Selbstwertgefühl, und Einfühlungsvermögen.

Im Zustand einer Depression sind wir quasi von uns Selbst abgetrennt. Andererseits ist eine funktionierende Zirbeldrüse in der Lage, Serotonin und Melatonin in hoch potente Psychedelika – also bewusstseinserweiternde Substanzen – umzuwandeln5 (als Psychedelika werden halluzinogen wirksame psychotrope Substanzen bezeichnet). Diese körpereigenen bewusstseinserweiternd wirkenden Substanzen (DMT oder 5-Methoxy-DMT) ermöglichen uns aus einer dominierenden Triebmotivation in eine vom Selbst gelenkten Haltung zu kommen.

Nach Burkhard Heim bezieht sich unsere Erlebnisverarbeitung im psychischen Bereich im Wesentlichen auf vier Trieb-Motivationen. Diese Trieb-Motivationen bieten die Voraussetzung für die Lebensprozesse insgesamt. Diese sind: 1. Selbsterhaltung, 2. Selbstentfaltung, 3. Arterhaltung und 4. kaptative6 Triebe. Unsere bisherigen Handlungen wurden bisher überwiegend von einer Trieb- und Lust-Automatik gesteuert. So wird uns also unsere Zirbeldrüse dabei helfen, diese Trieb- und Lust-Automatik zu durchschauen, und durch vom „höheren Selbst“ motivierte Handlungen zu ersetzen.

Me Agape
Euer
Dieter Broers

1 Empfindungen (bewertend wahrnehmende Gefühle) und Emotionen (sich ausdrückende Gefühle)
2 http://candacepert.com/
3 Giarman, eta al, 1960; Cooper, et al, 1996
4 http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zirbeldruese-ia.html
5 The pineal also contains the methyl-transferase enzymes which would convert serotonin or tryptamine into potent psychedelics. In addition to HIOMT, mentioned previously, it also contains INMT (indole-N-methyl transferase)(Most, 1986; Quay, 1974). Under proper conditions, these enzymes can break down 5HT into either DMT or 5-Methoxy-DMT.
6 Etwas aneignen, besitzen wollen.

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Der Kongress Chaos & Ordnung – Ein weltweiter wake-up-call – ein Auf- und Weckruf

(Anmeldung weiter unten)

Liebe Freunde,

es gibt Ereignisse im Leben, da spürt man bereits bei ihrer Entstehung, dass sie von besonderer Bedeutung sind. In solchen Momenten scheinen die Ereignisse wie von einer unsichtbaren Macht gelenkt. Auf scheinbar wundersame Weise funktionieren selbst für unmöglich gehaltene Dinge auf einmal wie selbstverständlich. In seltenen Fällen sind wir sogar selber der Initiator solcher Sternstunden. Das letzte Mal, als ich einen solchen erhabenen Moment erlebte, ist noch nicht einmal zwei Jahre her. Es war zu Beginn der Entstehungsgeschichte meines Buches „Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“. Vor etwa einer Woche stieg diese untrügliche Gewissheit wieder in mir auf, an etwas ganz Besonderem mitwirken zu dürfen.

Dieses besondere Gefühl entstand aus einem längeren Wunsch die wichtigsten Wissenschaftler zum meinem Thema „Erwachen der Menschheit“ zusammenzuführen, damit sie ihre Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vortragen können. Aus meinen langjährigen Forschungen hatte ich mir einen guten Überblick darüber verschaffen können, welche Wissenschaftler hierfür infrage kommen würden. Gerade über die sich zunehmend abschwächenden Erdmagnetfelder – die nachweislich unsere geistigen Fähigkeiten beein-flussen – sollte die breite Öffentlichkeit klar und verständlich aufgeklärt werden. Natürlich wusste, ich wie außerordentlich schwer es sein würde, diese Spezialisten zu einem gemeinsamen Kongress zusammenzubringen um über ihre speziellen – teilweise hoch brisanten Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit zu berichten. Aber ­jeder Referent aus meinem Dream-Team, dem ich von meiner Idee eines internationalen Kongresses berichtete stimmte sofort zu! Jeder von ihnen erkannte, wie wichtig es ist, über ihre jüngsten Erkenntnisse aufzuklären! Ihre Studien belegen in überzeugender Deutlichkeit unsere bisher überwiegend ungenutzten geistigen Fähigkeiten und wie sie u.a. durch Veränderungen der Erdmagnetfelder erheblich erweitert werden.

Ein gegenwärtiger Blick in die Zukunft der Menschheit sieht nicht sehr verheißungsvoll aus. Oberflächlich betrachtet scheint das (organisierte?) Chaos alles in den Abgrund zu ziehen. Eine sinnvolle Erklärung dieser Beobachtung wird erst möglich, wenn wir die genaueren Zusammenhänge des Zusammenspiels zwischen Chaos und Ordnung verstehen. Wir müssen begreifen, dass die Entstehung und die „Baugesetze“ des Kosmos geistigen Ursprungs sind. Der Physiker Burkhard Heim leitete diese „Baugesetze“ aus seinen Berechnungen her, er schlussfolgert: Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird. 
Von der Entstehung bis zur Steuerung der materiellen Welt entspringt alles den geistigen Dimensionen.“ Aus unseren persönlichen Erfahrungen wissen wir bereits von den Wechselwirkungen von Psyche (Geist) und Soma (Körper) – also das, was wir als Psychosomatik bezeichnen. Tatsächlich reduziert sich dieses Prinzip nicht nur auf unsere gesundheitlichen körperlichen Belange. Ganz offenbar zählt genau dieses Baugesetz1 zu den elementarsten kosmischen Gesetzen überhaupt. So reflektiert unser Körper – wie alle Materie im Kosmos – unserer geistigen Haltungen. Mit einfachen Worten: unsere wahrgenommene Welt ist das Resultat unserer geistigen Haltung.
blick-ins-unendliche-dieter-broers-deWir „sehen“ was wir Erwarten. Nach John Archibald Wheeler sind „Beobachter notwendig, um das Universum zu erzeugen“.2 3Aus unserer unaufgeklärten Sicht ist das, was wir sehen und das, was wir sind getrennt. Könnten wir – in Analogie zum oberen Bild – unsere „Augen“ nach „unten“ bewegen, würden wir erkennen, dass wir uns nur selbst reflektieren. Die aktuellen Veränderungen der Erdmagnetfelder sind in der Lage, uns in den Zustand der fundamentalen Selbsterkenntnis zu führen. Liebe Freunde, die Referenten des internationalen Kongresses im September werden ihre Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit in einer Form vortragen, die es ermöglicht, dass diese Vorgänge verstanden und in ihrer großen Bedeutung erkannt und umgesetzt werden können! In Kürze werde ich Euch die einzelnen Referenten und ihre Themen zum Kongress vorstellen. Alle Vorträge werden durch erfahrene Übersetzer simultan übersetzt.

Es ist geplant, die öffentlichen Medien d.h. Presse, Rundfunk und TV mit einzubeziehen – auch wenn klar ist, dass viele dieser Medien über bedeutende Phänomene und die großen Zusammenhänge nicht berichten können. Die wichtigsten Vermittler von Öffentlichkeit sind daher wir selbst und darin liegt eine große Aufgabe, bei der ich Euch um Eure Unterstützung bitte. Immerhin geht es um nicht weniger als um unsere Zukunft. An dessen Gestaltung wir erheblich mehr Einfluss haben, als wir bisher dachten!

Me Agape, Dieter Broers

1 Das anthropische Prinzip (von griechisch anthropos »Mensch«), kurz AP, besagt, dass das beobachtbare Universum nur deshalb beobachtbar ist, weil es alle Eigenschaften hat, die dem Beobachter ein Leben ermöglichen. Wäre es nicht für die Entwicklung bewusstseinsfähigen Lebens geeignet, so wäre auch niemand da, der es beschreiben könnte. https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropisches_Prinzip
2 https://de.wikipedia.org/wiki/John_Archibald_Wheeler
3 https://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2009/05/04/kein-wunder-dass-wir-existieren-das-anthropische-prinzip/

 

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Chaos als Bedingung zur Entstehung von Information in biologischen Systemen Teil 1

Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos.“

Albert Einstein

Liebe Freunde,
sicherlich werden sich einige gefragt haben, weshalb ich meinen Kongress im September den Titel „Chaos & Ordnung“ gegeben habe. Diese nur scheinbar gegensätzlichen Zustände wirken als eine elementare Struktur der kosmischen Evolution. Oberflächlich erscheint das Chaos zwar als ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung und damit als ein Gegenbegriff zum Kosmos, dem griechischen Begriff für die (Welt-)Ordnung oder das Universum. Tatsächlich steckt hinter dem Chaos noch eine verborgene Ordnung.
Die Chaosforschung hat herausgefunden, dass strukturlose und scheinbar ordnungslose chaotische Dynamiken irgendwann zu völlig neuen Ordnungen und Regelmäßigkeiten führen. Chaos bedeutet daher nicht Zerfall und Sinnlosigkeit, sondern Evolution, Neuordnung, Innovation und (Vorraussetzung für) Strukturgebung. Die Entstehung und Entwicklung des Lebens ist ein chaotischer, dynamischer Vorgang, in dem zeitweise instabile Verhältnisse immer wieder zu neuen Ordnungen, bzw. Lebensformen, geführt haben. Diese neuen Ordnungen und Lebensformen wurden durch neue Instabilitäten gefährdet, bedroht und führten schließlich zum Ende vieler Arten, um wiederum neuen Lebensformen Platz zu machen. So hat sich das Leben anfangs erst mühsam und zaghaft in primitiver Form über unglaublich lange Zeiträume entwickelt, um sich dann explosionsartig zu entfalten. Hier entstanden zahllose Lebensentwürfe, von denen sich nur einige bewährten und überlebten, während viele andere ausstarben, nicht weil sie nicht lebensfähig gewesen wären, sondern weil das Spiel der instabilen Dynamik ein kontinuierlicher Prozess des Kommens und Gehens, des Werdens und Vergehens ist1.

Der griechischen Mythologie nach, war Chaos der Urzustand des Bestehens. Chaos war die ursprüngliche Leere – eine dunkle, leise, formlose, endlose Eigenartigkeit ohne jegliche Spur von Leben. In der Religionswissenschaft wird der Begriff „Chaos“ im Rahmen der Beschreibung zweier unterschiedlicher Weltentstehungskonzepte verwendet:

a) Der chaotische Urzustand wird als Urflut oder Urdunkelheit beschrieben, aus der sich eine neue (oft mythische) Größe entwickelt.

b) Der chaotische Urzustand wird als Verschmelzung von Dingen, z.B. von Himmel und Erde, dargestellt, die voneinander getrennt werden müssen, um die Weltentstehung einzuleiten (Eliade, 1957, 1640f).

Aus Sicht der Naturwissenschaft wird von einer Wechselwirkung zwischen Chaos und Ordnung gesprochen. So war beispielsweise die veränderte Sonnenstrahlung verantwortlich dafür, dass geordnete Strukturen entstanden. Und nicht nur das. Im Laufe der Evolution entstanden Strukturen immer höherer Ordnung: vom Einzeller zum Vielzeller, vom Pantoffeltierchen zum Fisch, vom Primaten zum Menschen. Andererseits sehen die Thermodynamischen Gesetze etwas ganz anders vor. Sie beschreiben die Wahrscheinlichkeit, mit der sich ein System verändert, dem Wärme zugeführt wird: welche chemischen Reaktionen ablaufen, wie sich z.B. Druckverhältnisse ändern. Der 2. Thermodynamische Hauptsatz lautet, dass solche Systeme bei Wärmezufuhr zur Entropie (Tendenz in der unbelebten Welt zu immer größerer Unordnung) neigen und dass die Entropie zunimmt. Betrachten wir etwa einen Salzkristall, ist sein Aufbau sehr geordnet. Sobald wir ihn aber erwärmen, schmilzt er. Die innere Ordnung löst sich auf. Ohne auf weiter Details einzugehen, kann man sagen: Der Wahrscheinlichkeit nach neigen thermische Wirkungen zu fortschreitender Unordnung, zu Entropie, zu Chaos. So formulierte es auch der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger. Entropie ist für ihn generell ein Zeichen fehlender Ordnung in Systemen. Umso mehr beschäftigte ihn das Geheimnis der Evolution. Sie geschah durch stete Wärmezufuhr der Sonne. Dennoch herrschte in der Zell-DNA keine Unordnung. Im Gegenteil: Jede neue Entwicklungsstufe des Genoms blieb geordnet. Es gelang den Zellen sogar, fortlaufend höhere Ordnungen auszubilden – höhere Entwicklungsstufen, höhere Lebewesen. Obwohl die wärmende Sonne beteiligt ist? Nein, weil sie beteiligt ist. Neben der Wärme kommt nämlich die Information hinzu. Und die ordnet die Zellstruktur, auch bei Mutationen. Die elektromagnetischen Informationen der Sonne und rufen Ordnung hervor. Sie ermöglichen die Entwicklung zu höherer Ordnung, bis hin zum Menschen.

Ein tieferes Verständnis über die elementare Bedeutung von Chaos und Ordnung erbrachte uns der Physiochemiker Illya Prigogine. Der Nobelpreisträger Illya Prigogine2 unterscheidet zwei Arten von Chaos und sieht im dissipativen Chaos eine Schlüsselrolle, „… [es] ist nämlich ein Mittelding zwischen dem reinen Zufall und der redundanten Ordnung“, und damit die Bedingung zur Entstehung von Information in biologischen Systemen.

Liebe Freunde, es sind die Informationen, die zu den Baugesetzen der Welt gehören (Information: von lateinisch in-formare ‚formen‘, ‚bilden‘, ‚gestalten‘, ‚ausbilden‘‚sich etwas vorstellen‘). Informationen, die von einem beseelten Geist in die Welt (den Kosmos) getragen werden. Die kosmische Evolution ist eine ständige Erweiterung an Information, die final dazu führt, uns in unserer Göttlichkeit wiederzuerkennen. Natürlich gehört hierzu auch das verstehen der eigentlichen Bedeutung von Chaos & Ordnung…,

Me Agape Euer Dieter Broers

 

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Das dritte Auge – Zugang zur Quelle

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Gesteigerte Zirbeldrüsenaktivität durch Veränderungen des Erdmagnetfeldes?

Liebe Freunde,

mein heutiger Beitrag über das dritte Auge – wie die Zirbeldrüse auch genannt wird – soll über seine Funktion und Wirkungen in besonderer Weise aufklären. Keiner meiner bisherigen Berichte bewirkte bei Euch eine so große Resonanz wie die Artikel über unsere Zirbeldrüse1. Allein die Live-TV Sendung über „Die Macht der Zirbeldrüse (drittes Auge) wurde in einem Jahr 238.000 mal aufgerufen2. Obwohl wir über das Potenzial unseres 6. Chakras bereits sehr viel erfahren konnten, scheint das Interesse über dieses sonderbare Organ zuzunehmen.

Sein Ruf als „das dritte Auge“ weist auf seine Fähigkeiten zu unsichtbaren Quellen (Feldern) hin. Im Sanskrit trägt dieses Chakra den Namen Ajna, was Wahrnehmen bedeutet. Der Überlieferung nach ist „das dritte Auge“ unsere Verbindung zur geistigen Energie der Weisheit und Erkenntnis. Zu den Eigenschaften, die mit dem dritten Auge in Verbindung stehen zählen: starke Intuition, gute Menschenkenntnis (insbesondere Lügen anderer Menschen erkennen), erhöhte geistige Fähigkeiten (z.B. Konzentration, Gedächtnis, Klarheit), starke Visualisierungsfähigkeit, erhöhte Gedankenkraft und übersinnliche Wahrnehmungen. Ist das dritte Auge „geöffnet“ sollen Intuition, innere Führung, göttliche Inspiration, Präsenz, Klarheit, Hellsicht, Vorstellungskraft und Telepathie aktiviert sein.

Tatsächlich konnten fast all diese besonderen Phänomene von der Naturwissenschaft bestätigt werden. Entscheidend hierfür ist allerdings eine intakte Zirbeldrüsenaktivität. Mit anderen Worten, all diese Prozesse kommen nur zustande, wenn die Zirbeldrüse selber aktiv ist und die Inhibitoren3 außer Kraft sind!

Ein Inhibitor ist ein Hemmstoff, beispielsweise ein Enzym, der eine oder mehrere Reaktionen – chemischer, biologischer oder physikalischer Natur – so beeinflusst, dass diese verlangsamt, gehemmt oder verhindert werden3. All diese Eigenschaften kommen natürlich nur durch eine grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Zirbeldrüse zustande (über dieses Thema habe ich bereits ausführlich in meinen Artikeln berichtet 1 und 2). Nur wenn die Zirbeldrüse in ihrer Grundfunktion intakt ist und einwandfrei funktioniert, sind die oben aufgeführten bewusstseinserweiternden Eigenschaften, denen sie den Beinamen „das dritte Auge“ verdankt, überhaupt erst möglich.

Da nun die zunehmend abschwächenden Erdmagnetfelder mit bewusstseinsverändernden Zirbeldrüsenfunktionen einhergehen, solle diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden. Wenn also Professor Michael Persinger hervorhebt, dass in der Evolutionsgeschichte der Menschheit das Erdmagnetfeld für die großen Entwicklungssprünge verantwortlich waren (Punktmutation 4), dann können wir davon ausgehen, dass die Zirbeldrüse hierfür das primäre Empfangsorgan hierfür ist:

Ich halte es für hochwahrscheinlich, dass es mit der Abnahme der Feldstärke des Erdmagnetfeldes, wenn ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist, eine Kaskade von biologischen Reaktionen ausgelöst wird, die, wie Prof. Michael Persinger es in meinem Film SOLAR REVOLUTION ausdrückte, zu einer „Punktmutation“ der Menschheit führt. Mit dem Begriff „Punktmutation“ ist eine innerhalb sehr kurzer Zeit eintretende globale Veränderung der menschlichen Fähigkeiten gemeint.“ 5

Bekanntlich reagiert die Zirbeldrüse – das dritte Auge – außerordentlich empfindlich auf die Erdmagnetfelder, wobei besonders schwache Feldstärken6 des Erdmagnetfeldes die Reserven unserer geistigen Fähigkeiten freizuschalten scheinen. Einer der großen Pioniere in diesem Forschungsbereich ist Prof. Alexander Trofimov. Der Forschungsschwerpunkt seines Teams liegt im Bereich der Untersuchungen von Menschen unter sehr stark abgeschwächten Erdmagnetfeldern. Einer seiner Aussagen hierzu:

Wenn wir nach einem längeren Aufenthalt im Inneren des Abschirmapparates – also in einem Raum praktisch ohne Magnetismus – dieselben Experimente wiederholen, sehen wir ein drastisch anderes Bild. Wir sehen, dass die zusätzlichen Reserven unseres Geistes und unserer Fähigkeiten aktiviert sind.“7

Liebe Freunde,

mit dem Kongress ’Chaos & Ordnung’ möchte ich eine breite Öffentlichkeit über diese Zusammenhänge informieren und werde dabei von den führenden Forschern auf diesem Gebiet unterstützt. Gemeinsam werden wir auch die Zusammenhänge in verständlicher Art und Weise vermitteln, die bisher nur von gut informierten Experten nachvollzogen werden konnten.

Die Wissenschaftler, die bei diesem Kongress weltweit zum ersten Mal zusammenkommen, ergänzen sich in ihren Erkenntnissen auf eine einmalige Weise – hierdurch ergibt sich ein Gesamtbild, wie es bisher in dieser Klarheit und Einfachheit noch nicht vermittelt wurde. Ich freue mich sehr, dass sie meine Einladung angenommen und sich dazu bereit erklärt haben, ihre Erkenntnisse in einer Weise zu vermitteln, die auch Nicht-Experten nachvollziehen können. Dazu werden alle Vorträge von erfahrenen Übersetzern simultan übersetzt.

Man sollte eigentlich erwarten, dass spektakuläre Erkenntnisse wie diese bei den Medien auf entsprechende Aufmerksamkeit stoßen, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Es scheint, als ob viele dieser Medien über die bedeutenden Phänomene der schwachen Felder und ihre Zusammenhänge mit unserer psychischen Verfassung und unseren mentalen Fähigkeiten nicht berichten können. Die wichtigsten Vermittler und Hersteller von Öffentlichkeit sind daher wir selbst und darin liegt eine große Aufgabe, bei der ich Euch um Eure Unterstützung bitte. Immerhin geht es um nicht weniger als um unsere Zukunft. An dessen Gestaltung wir erheblich mehr Einfluss haben, als wir bisher dachten!

Anmeldung weiter unten und ich werde Euch in Kürze über das umfangreiche Programm der beiden Kongresstage (17. und 18. September 2016) in Wien informieren.

Me Agape, Dieter Broers

1 http://dieter-broers.de/das-dritte-auge/ und http://dieter-broers.de/?s=Zirbeldr%C3%BCse
2 https://www.youtube.com/watch?v=NcLahI2GwKE
3 Inhibitoren werden insbesondere in der Enzymkinetik als enzymhemmende Stoffe verwendet.
4 http://dieter-broers.de/nichts-neues-unter-dieser-sonne-ganz-im-gegenteil-die-sonne-bringt-es-an-den-tag/
5http://www.amazon.de/verratene-Himmel-R%C3%BCckkehr-nach-Eden/dp/3950381406/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423903070&sr=8-1&keywords=der+verratene+Himmel
6 Die an der Nachweisbarkeitsgrenze zu liegen scheinen.
7 http://dieter-broers.de/epochale-veraenderungen-teil-2/

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Übung: Selbst und Vertrauen

Uebung_Selbst_und_Vertrauen-dieter-broers-deLiebe Freunde,

wusstet Ihr, dass eine echte Theaterkunst darauf beruht, dem Selbst die Möglichkeit freier Entfaltung zu geben? Gibt das Ich das Selbst nicht frei, entsteht nämlich eine Aufführung, die von Vetos1 geprägt ist. Das Bewusstsein will ständig die Kontrolle wahren und das Geschehen überwachen, und die Aufführung wird ungleichmäßig und unglaubwürdig; denn ein Gefühl kann nicht glaubwürdig wirken, wenn es vom Bewusstsein kontrolliert und gehemmt wird. Dem Selbst die Freiheit zu geben ist die größte Hürde. Es erfordert Vertrauen von seitens des Ich, und dieses Vertrauen entsteht durch Übung. Beim einüben der Proben geht es im Wesentlichen darum, dass das Ich Vertrauen in das selbst entwickelt. Das Ich lernt zu vertrauen, dass das Selbst das Gefühl empfinden und Bewegungen ausführen kann.

Die Funktion des Ich beim Lernen besteht darin, dass es das Nichtbewusste, das Selbst, dazu bringt, zu trainieren, sich zu üben oder überhaupt aufmerksam zu sein. Das Ich ist eine Art Auftraggeber, der dem Selbst sagt, was es zu üben hat. Er ist der Sekretär und der Berater des Selbst.

Die wirkliche Stärke des Ich macht sich aber erst geltend, wenn es sich demütig zeigt gegenüber dem Selbst, dass so viel mehr kann, weil seine Bandbreite um ein Vielfaches grösser ist. Im Grunde ist das Ich ist durch seine Programme begrenzt, wohingegen das Selbst in Einheit mit Allem ist.

Der Mathematiker Kurt Gödel2 sagte, dass ein begrenztes formales System nicht zugleich vollständig und widerspruchsfrei sein kann. Das eine endliche Beschreibung eine unendliche Welt nicht widerzugeben vermag.

Das Bewusstsein wird die Welt nie beschreiben können, weder innerhalb noch außerhalb seiner selbst. Sowohl die Person, die innen ist, als auch die Welt, die außen ist, sind reicher, als das Bewusstsein erfassen kann. Beide bilden für sich eine Tiefe, die sich kartieren und beschreiben, aber nicht vollständig erkennen lässt. Sie stehen miteinander im Zusammenhängen, von denen das Bewusstsein nichts wissen kann. Wir könnten diese Tiefen, die innere und äußere, zusammen als Gödelsche Tiefe bezeichnen und sagen, das Bewusstsein schwebe sozusagen in Gödelsche Tiefe, bzw. das Ich schwebt in Gödelsche Tiefe.

Ich möchte darauf hinweisen, dass der Gödelsche Satz auf einer modernen Version des berühmten Lügner Paradoxons, das bekanntlich im alten Griechenland entdeckt wurde, als das Bewusstsein sich durchzusetzen begann. „Ich lüge“ ist die einfachste, „Alle Kreter lügen“ lautet die bekannteste Version des berühmten Lügner Paradoxon. Das Bewusstsein hat den Menschen die Möglichkeit gegeben, zu lügen, Behauptungen aufzustellen, die nicht stimmen, einen Abstand zu schaffen zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was wirklich gemeint ist.

Eine modernere Version, vom Gödelschen Satz, hat der Philosoph Alfred Tarski als die Erkenntnis gedeutet, einer Aussage sei es prinzipiell unmöglich, von sich selbst zu beweisen, dass sie wahr oder falsch ist. Das Besondere an dem Satz „Ich lüge“ ist deshalb in Wahrheit nicht das Wort „lüge“, das dem Paradox den Namen gegeben hat. Es ist das Wort „ich“ – ein Redner, der von seiner eigenen Rede spricht.

Im Verweis auf sich selbst, in der Selbstreferenz liegt also das eigentliche Problem. Der Körper kann nicht lügen, seine Bandbreite ist dafür zu groß. Das Ich aber kann es. Es verweist auf sich, als sei es das Selbst, doch genau das ist es nicht! Das Ich gibt vor, das Selbst zu sein, die absolute Kontrolle über das Selbst zu haben, doch ist das Ich nur eine Karte vom Selbst. Eine Karte kann lügen, das Gelände jedoch nicht. „Ich lüge“ ist kein Lügner Paradox, es ist die Wahrheit über Bewusstsein. Sören Kierkegaard3 schrieb: „Sokrates Ziel war es nicht, das Abstrakte konkret zu machen, sondern durch das unmittelbar Konkrete das Abstrakte zum Vorschein kommen zu lassen.“4 Wir können die Erkenntnis aus der Welt ableiten, jedoch nicht die Welt aus der Erkenntnis. Kultur und Zivilisation mögen große Erfolge gefeiert haben, aber auch große Probleme geschaffen. Je mehr Macht das Bewusstsein über Dasein erhalten hat, desto problematischer wird es. Die Zivilisation lässt die Menschen an einem Mangel an Andersartigkeit und Widersprüchlichkeit leiden, der jene Form von Wahnsinn bewirkt, dem Diktatoren verfallen, denen nie widersprochen wird.

Es scheint wichtig, dass wir uns darüber zu freuen wagen, eben nicht alles unter Kontrolle zu haben und uns nicht immer bewusst zu sein. Es ist wichtig, die Lebendigkeit des Nichtbewussten zu genießen und sie mit der Disziplin und Verlässlichkeit des Bewusstseins zu vermischen. Das Leben bereitet nun einmal am meisten Freude, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Das Bewusstsein enthält letztlich nicht viele Informationen, denn Information ist Andersartigkeit und Unvorhersagbarkeit. Die Besinnung des Bewusstseins besteht darin anzuerkennen, dass Menschen mehr Informationen benötigen, als das Bewusstsein geben kann. Natürlich braucht der Mensch auch die Information, die im Bewusstsein enthalten ist, ebenso wie wir eine Karte benötigen, um uns im Gelände zurechtzufinden. Das Wesentliche jedoch ist, nicht die Karte, sondern das Gelände zu kennen.

Die Welt ist sehr viel reicher als wir glauben, wenn wir die Karte von der Welt anschauen. Freude bzw. Liebe ist nicht soweit entfernt, wie das Bewusstsein glaubt. Um das menschliche Bewusstsein, das frei in Gödlescher Tiefe schwebt, ist es gar nicht so schlecht bestellt, wie es selbst in seiner Angst vor Andersartigkeit glaubt. „Was von dem sogenannten Ich vollbracht wird, vollbringt, das spüre ich, in Wirklichkeit etwas wesentlich größeres als das Ich in mir selbst“ sagte einst James Clerk Maxwell. Die Besinnung des Bewusstseins ist die Einsicht: Ich ist nicht das Zentrum in mir selbst. Das Zentrum der Welt ist das Selbst. Die Welt spürt mein Selbst – und mein Selbst spürt sie.

Liebe Freunde,

ich erkenne vor allem einen inneren Zusammenhang zwischen den beiden Kernsätzen am Anfang dieses Beitrages („Die wirkliche Stärke des Ich macht sich aber erst geltend, wenn es sich demütig zeigt gegenüber dem Selbst, dass so viel mehr kann, weil seine Bandbreite um ein Vielfaches grösser ist. Im Grunde ist das Ich ist durch seine Programme begrenzt, wohingegen das Selbst in Einheit mit Allem ist.“) und Sören Kierkegaard’s Ausspruch „Die Zivilisation lässt die Menschen an einem Mangel an Andersartigkeit und Widersprüchlichkeit leiden, der jene Form von Wahnsinn bewirkt, dem Diktatoren verfallen, denen nie widersprochen wird.“ Dieses Statement klingt zunächst paradox, aber wir lernen ja alle im Moment die Schattenseiten des Konstruktes kennen, das man allgemein „Zivilisation“ nennt, obwohl viele Aspekte, die mit ihr einhergehen, dieses Prädikat nicht verdienen. Ich appelliere an die Menschheit, die Seiten der „Zivilisation“, die ihr nicht dienlich sind, zu überwinden. In diesem Sinne…

Me Agape,

Dieter Broers

 

1 Ein Veto ist das Einlegen eines Einspruches, das innerhalb eines formell definierten Rahmens geschieht und damit Entscheidungen aufschieben oder ganz blockieren kann.

4 Kierkegaard 1950-74, 31, Abt., S. 112.

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Bewusst handeln – Rituale statt Alltagsroutinen

Bewusst-handeln-Rituale-statt-Alltagsroutinen-dieter-broersLiebe Freunde,

heute möchte ich auf meine Axiome eingehen, die ich seit einigen Monaten täglich auf Facebook veröffentliche. Einige dieser Aussagen erregen mein Gemüt nachhaltig und beschäftigen mich manchmal noch Stunden nachdem ich sie am Morgen selbst noch einmal lese. Mit diesem Artikel möchte ich der Frage nachgehen, welchen Wert und welchen Nutzen solche Weisheiten für uns haben. Mehr oder weniger sind uns viele dieser Aussagen doch seit langen bekannt. Wir verstehen sie, lesen ähnliches in unterschiedlichen Formulierungen wieder und wie­der – doch was ändert sich dabei für uns? In meinem – leider vergriffenen Buch „Die Realitätenmacher – Physik des Bewusstseins“ ging ich schon einmal dieser Frage nach und schrieb dazu: „Besteht überhaupt eine Aussicht auf Befreiung, Weisheit oder Erleuchtung durch unsere gelesenen Bücher, besuchten Seminare, möglicherweise persönlichen Begegnungen mit Meistern oder gar Erleuchteten? Wissen wir über­haupt, wonach wir suchen?“

Heute stelle ich mir diese Frage oft selbst. Meiner Erfahrung nach reicht es nicht aus, sich auf seinen Überzeugungen auszuruhen. Das ganze Leben ist von einem ständigen Wandel begleitet; Veränderungen sind Bestandteil des Lebens – schon Lao Tse, Heraklit und andere haben eindrucksvolle Texte dazu formuliert. Ihnen möchte ich mich anschließen und Euch aus meinem alten Buch „Die Realitätenmacher“ einen Ausschnitt aus diesem Buch vorstellen, das ich vor 13 Jahren veröffentlichen durfte. Die Leser meines letzten Buches „Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“ werden möglicherweise an einige meiner darin enthaltenen Aussagen erinnert, doch halte ich das Lesen beider Passagen für durchaus bereichernd.

Wir Menschen sind eingebunden in unsere persönlichen Lebens Prozesse, die uns vergessen machen, über die genaueren Wirkungsmecha­nismen und Wechselwirkungen unseres Erschaffungsorgans Gehirn und seine Realität nachzudenken. Unsere Alltäglichkeit, die sich im Rhythmus der Routine zu einer Normalität ausprägt, führt durch ihre scheinbare Selbstverständlichkeit zu einem Leben, welches uns zu ro­boterhaften Entitäten degradiert. Ein Leben, welches uns unbemerkt zu Reagierenden macht, führt naturgemäß zu einer inneren Vereinsamung. Diese Vereinsamung führt, wiederum unbemerkt, zu einem kompensatorischen Verhalten durch Pseudo-Freuden. Wir kenne es doch alle, unsere erfüllten Wünsche oder erfüllten Ziele sind in der Regel nicht von dauerhafter Glückseligkeit begleitet. Kaum erreichte Ziele führen automatisch zu einer Neuorientierung an weiteren Höhepunkten.

Nur manchmal, wenn beispielsweise traumatische „Schicksalsschlä­ge“ uns an die Grenzen des Schmerzes führen, kann dieser Circulus vitiosus unterbrochen werden. Innerhalb dieser Erfahrungen besteht die Möglichkeit einer Standpunktbestimmung, die eine komplexere Sichtweise ermöglicht. Hier verlieren wir, zumindest kurzzeitig, unsere „eindimensionale“ Perspektive. Das erfahrene Leid und die scheinbare Unlösbarkeit der entsprechenden Situation zeichnet unserem Verstand seine eigene Grenze auf. Hier offenbart sich das Phänomen, das wir mit „loslassen“ beschreiben. Erst in dem Moment, wo sich die Hochherrschaft des Verstandes aus seiner dominierenden Rolle zurückzieht, er­öffnen sich dem unpersönlichen Selbst Aspekte der Ganzheitlichkeit des Seins.

Bereits im alten China (und Japan) setzten Zen-Meister sogenannte Koans ein, um ihre Schüler zu einer blitzartigen Erleuchtung zu führen. Koans sind Meditationsaufgaben, die nicht durch logische Überlegun­gen gelöst werden können und werden sehr wirkungsvoll eingesetzt, um die Begrenzungen von Ego und Intellekt zu durchbrechen. Diese über 2500jährige Weisheit enthält einen Erfahrungsschatz, welcher un­serer neuzeitlichen Gesellschaft verloren gegangen zu sein scheint.

Auch wenn wir nicht unbedingt als Erleuchtete aus unseren erfahrenen Lebens­krisen entsprungen sein mögen, so befanden wir uns möglicherweise doch sehr Nahe am Ziel auf unserer Suche nach erlösender Glückselig­keit. Diese Glückseligkeit hat etwas mit Befreiung zu tun. All das, was wir unter dem Begriff Freiheit zu verstehen glauben, ist doch letztlich eine Freiheit, die von einem Pseudo-Selbst geführt wird, und die es zu erreichen gilt. Diese Befreiung eröffnet eine Perspektive der Wahrneh­mung, welche das Erkennen naturgegebener Zusammenhänge zwischen „Uns und dem Ganzen“ ermöglicht. Eine ganzheitliche Sichtweise führt im Idealfall zu einer Erkenntnis, die unsere Denk- und Handlungsweise fundamental verändert. Erkennen und Auflösen, sind die Etappen zur wahrhaften Befreiung. Aus dieser Befreiung agieren wir weder als Su­chende noch als automatisierte Wesen, die sich als aktiver Teil eines kosmischen Ganzen verstehen. Hier existiert weder Bedarf noch Wunsch, hier pulsiert lebendige Freude in schöpferischer Aktion.

Das Hindernis liegt jedoch in unserer beschränkten Wahrneh­mungsfähigkeit, die bekanntlich von unserem Ego bestimmt wird. Die­ses verstanddominierte Ego scheint zu „erkennen“, wo seine Hochherr­schaft in Gefahr ist. In Funktion seiner leitenden Regie wird es sich sei­ner Möglichkeiten bedienen, seinem „naiven Partner“, dem unpersönli­chen Selbst, glaubhaft eine Unnützlichkeit dieses „Erlösungsmodells“ vorzugaukeln. Sein Einflußbereich reicht gar so weit, daß er, in „beson­derer Gefahr“, sogar körperliche Beschwerden hervorzaubert. Wie ist es nun dennoch möglich, diesem Circulus vitiosus zu entkommen, ohne sich der mühseligen Tortur eines Koans zu bedienen, oder auf weitere Traumata zu warten?

Hierzu werden Sachverhalte aus unterschiedlichen Fachbereichen der Natur- und Geisteswissenschaft herangetragen, die in einigen Pas­sagen zu schockierenden Reaktionen des Lesers führen können. Diese Reaktionen sollten als ein untrügliches Zeichen für das Erreichen eines ersten Etappenzieles zur Auflösung der eingefahrenen Muster gedeutet werden. Sicherlich wird dein Ego immer wieder, auf seine – ihm eigene ­Verstandesart, dir relativierende oder herunterspielende Argumente hierzu anbieten, jedoch wird sich ebenfalls etwas innerhalb deiner Wahrnehmung verändern. Etwas, was dich erkennen läßt, daß außer dem, mit dem du dich bisher identifiziert hattest, es für dich selbst hieltest, existiert − quasi ein anderer Seins-Aspekt von dir. Das, was du bisher für dich Selbst hieltest, war/ist letztlich nichts anderes als eine gedeutete, künstlich erschaffene Wesensart, die dir vorspielte, daß außer diesem Aspekt von dir, nichts anderes existiert.

Innerhalb dieses Erkenntnisprozesses, welcher in der Regel von tie­fen Emotionen begleitet sein wird, ist erkennbar, daß der Prozeß der Auflösung bereits begonnen hat. Dieser Auflösungsprozeß entspricht zunächst einer Demaskierung deines künstlichen Selbst. Sie legt den wahrhaften, den naturgegebenen Aspekt frei, der dich tatsächlich aus­macht. Unabhängig von deiner bewußt erfahrenen Seinsform gestalten deine Gedanken deine Realität. Der bedeutungsvolle Unterschied hier­bei besteht allerdings darin, ob du dir deines Erschaffungspotenzials tatsächlich bewußt bist oder nicht! Deine allgemeine Realitätsbühne repräsentiert das, was du bisher selbst (mit-) erschaffen hast. Selbst wenn dir eine solche Aussage in diesem Moment plausibel erscheinen mag, so behaupte ich, daß dir die tatsächliche Bedeutung und Tragweite hiervon nicht bewußt ist.

An dieser Stelle mag es dir noch erstaunlich erscheinen, daß all das, was du bisher durch deine inneren Bilder und Gedanken manifestiert hast, was also deiner Realitätsbühne entspricht, erheblich von dem ab­weichen würde, wenn du diese Bühne nicht durch deine Verstan­des/Ego-Ebene erschaffen hättest. Bewußte, emotionsgetragene Vor­stellungen, die einer ausgeglichenen Einheit zwischen Verstand und intuitivem Selbst entspringen, werden sich ungleich schneller und prä­gender manifestieren, als einseitig verstandesgetragene Gedankenbilder. Wenn ich beispielsweise einen Zaubertrick vermittelt bekäme, durch den all das, was über meinen Willen, mein Gefühl und durch das ent­sprechende Gedankenbild sich tatsächlich umgehend realisierte, werde ich dieses anschließend auch ohne den Zaubertrick können. Ich verfüge dann über ein gesichertes, verinnerlichtes Wissen meines Schöpfungspotentials, welches mich demzufolge zu einem wesentlich bewußteren Menschen emporhebt. Bedauerlicherweise sind die Ebenen des Wissens auf der Verstandesebene unterschiedlich aufgebaut. Simpel ausge­drückt: „Einfach nur verstehen“ reicht nicht aus. Von hier aus, bis zu einer Verinnerlichung des Verstehens, welches unsere Ergebnisse un­mittelbar erkennbar werden läßt, besteht offenbar ein großer Unter­schied. Was unterscheidet uns beispielsweise von einem Uri Geller oder einem Sai Baba? Worin besteht der Unterschied zwischen einem normalen und einem Klartraum? Es ist das verinnerlichte Wissen um seine eigenen Fähig­keiten. Aus diesem Grunde erscheint es von besonderer Bedeutung, sich die gesicherten Ebenen des Verstehens, der Verinnerlichung unse­res Schöpfungspotenzials, zu erschließen.

Wozu unser gedanken- und emotionsgeleitetes Gehirn tatsächlich fähig ist, bestimmt unsere persönliche Einstellung zu unseren eigenen Fähigkeiten und Begrenzungen. Um die Unbegrenztheit der Möglich­keiten in all ihrem Potenzial zu erfassen, bedarf es einer glaubhaften Darstellung gegenüber der Ratio und intuitiven Ebene. Tatsächlich exi­stieren solche überzeugenden und glaubhaften Belege aus der Natur­wissenschaft, die eine willkürlich gesetzte Grenze zwischen Geist und Materie aufheben, und hierdurch sehr wirkungsvoll zu einer Verein­heitlich- und einer Verinnerlichung der eigenen Fähigkeiten beitragen.

Nicht der Glaube, sondern das verinnerlichte Wissen, die voll­kommene Überzeugung formatiert die inneren Visionen zu einer neuen Realitätsbeschaffenheit. Grenzen werden nur durch unsere Vorstellungen festgelegt.“

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersLiebe Freunde,

erst wenn wir uns der Implikationen der matrixgesteuerten Wahrnehmung bewusst geworden sind, können wir unsere unbrauchbaren Muster beiseite legen. Jeder kann diesen Schritt vollziehen. Es ist ganz einfach. Ich betrachte das als eine Einübung neuer ethischer Werte, die sich im Horizont des Bewusstseinswandels abzeichnen. Insofern erleichtern wir den Prozess, indem wir Formen des Miteinanders und Gemeinsinns ausprobieren. Das beginnt bei jedem Einzelnen. Ich habe dafür die Formulierung gewählt, dass wir ein Rendezvous mit uns selbst ritualisieren sollten. Dafür könnten wir beispielsweise anfänglich bewusst einen Tag auswählen, an dem wir uns aus dem Medienkreislauf ausschließen – kein Rundfunk, keine Zeitung, kein Fernsehen, auch kein Buch.

Nachdem wir diese freiwillige Matrix-Askese erprobt haben, können wir sie auf das Zusammensein mit anderen Menschen ausdehnen. Das kann ein Treffen sein, bei dem nichts als eine Kerze auf dem Tisch steht, ein bewusst einfaches Setting, in dem die Wertschätzung anderer gelingt. Beginnen kann man mit Familienmitgliedern und den engsten Freunden. Wichtig ist es, dass bei solch einer Zusammenkunft kein äußerer Grund vorliegt, kein Anlass, kein Thema, das abgearbeitet werden muss. Einzige Motivation sollte sein, dass man einander gemeinsam begegnen und sich austauschen möchte. Wenn offen bleibt, was dabei herauskommt, vermeidet man jene entartete, entfremdende Position der Berechnung, wie sie durch die Matrix zur Normalität geworden ist.

Allein hierbei werden erstaunliche Erfahrungen machen. Menschen, die Euch nahe stehen, werden Euch besondere Dinge anvertrauen, ganz ohne die typischen Ängste, die uns voneinander trennen. Anschließend werden auch Sie sich wie ein neuer Mensch fühlen. Ganz gleich, ob Sie sich offenbart haben oder ob ein anderer es getan hat – Sie werden ein neues Gespür für Zusammengehörigkeit entwickeln.

Me Agape
Euer
Dieter Broers


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Live: Dieter Broers und Götz Wittneben


Liebe Freunde,
nach einer längeren Pause wurde am 29. Januar meine „Dieter Broers-TV Sendung“ fortgesetzt.
Wir bedanken uns bei allen Zuschauern.
Me Agape
Dieter Broers
Weiterführende Informationen im Buch Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden:
Der-verratene-Himmel-Dieter-Broers


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Existiert eine objektive Realität?

existiert_eine_objketive_realitaet-dieter-broers-de„Was ist die Wirklichkeit? Wie definiert man das, Realität? Wenn Du darunter verstehst was Du fühlst, was Du riechen, schmecken oder sehen kannst, ist die Wirklichkeit nichts weiter als elektrische Signale interpretiert von Deinem Verstand.“

Morpheus

Liebe Freunde,

habt Ihr Euch schon einmal die Frage gestellt, was der Unterschied zwischen „real“ und „irreal“ sein könnte? Für wie real haltet Ihr diesen jetzigen Moment? Natürlich könnte man argumentieren, dass wir uns gegenwärtig im Zustand des Tagesbewusstseins befinden und nicht in einer Traumphase. Aber reicht diese Argumentation aus, um uns einen Aufschluss über den Bestand einer „echten („realen“) Realität“ zu geben? Sind unsere nächtlichen Träume nicht möglicherweise auch irgendwie real oder sind nur unsere Wahrnehmungen im Tages- bzw. Wachbewusstsein der tatsächlichen Realität zuzuordnen?

Der griechische Philosoph Heraklit erklärt, die Menschen befänden sich in einem Zustand traumähnlicher Unbewusstheit. Nach seinem Schüler Sokrates sind wir nicht vollständig verantwortlich für die Handlungen, die zum Leid führen. Seine Lehre besagt im Grundsatz: Niemand fügt sich oder anderen, bewusst etwas Böses zu. Alles, was der Mensch in seinem halbschlafähnlichen Zustand anstellt, tut er aus dem Maß seiner Unbewusstheit heraus. In einem erwachten Zustand – in dem er voll bewusst wäre –, würde er zu keiner bösen Handlung fähig sein.

Nach Heraklit, Sokrates und Platon et. al. entspricht unser normales Tagesbewusstsein einem halbschlafähnlichen Zustand. Gegenüber unseren – meistens – nächtlichen Schlafträumen wäre unser Tagesbewusstsein lediglich ein erweiterter realerer Traum. Offenbar existiert aber noch ein anderer erweiterte Zustand zu unserem normalen Tagesbewusstsein.

Heraklit wusste von der Bedeutung unserer vollen Bewusstheit, die er Wachheit nannte. Im Heraklit-Fragment 89 heißt es: »Die Wachenden haben eine einzige und gemeinsame Welt, jeder Schlafende aber wendet sich ab in seine eigene.«

Heraklit ging es darum, die Menschen darauf hinzuweisen, noch wacher zu werden, als wir es im normalen Tagesbewusstsein sind. So wie der „Tagträumer“, der nicht ganz wach durchs Leben geht, in den nächsten Bach fäll, oder von einem Auto überfahren wird, so geht es all den halbwachen Menschen, die es bei dem gewöhnlichen Grad an „Wachsein“ belassen wollen. Sie überlassen ihre Zukunft veralteten Programmen und Manipulatoren! Noch sind wir alle mehr oder weniger Wachschläfer, eingebunden in unsere persönlichen alltäglichen Lebensabläufe, über die wir vergessen, über die genaueren Wirkungsmechanismen und Wechselwirkungen nachzudenken, denen die Funktionen unseres schöpferischen Organs Gehirn unterliegen und mit denen unsere Realität kreiert wird.

Unsere bewusste Wahrnehmung ist nur auf diejenigen Ereignisse ausgerichtet, die unseren persönlichen Erfahrungen entsprechen. Ein ganz erheblicher Teil der auf uns einwirkenden Sinnesreize wird ausgeblendet. Nur etwa ein Millionstel der Gesamtinformation tritt in unsere bewusste Wahrnehmung. Wenn unser Fokus aber nur auf das gerichtet ist, was unseren persönlichen Erfahrungen entspricht, verhindert dies eine Weiterentwicklung unserer kosmischen Evolution. Ein auf seine bisherigen Erfahrungen ausgerichtetes Wahrnehmen erinnert mich an eine Einbahnstraße oder Sackgasse. Wir nehmen nur WAHR, was bestätigt, was wir bereits wissen dabei entwickelt sich aber nichts Neues, es geht nicht WEITER. So können wir nicht über den Tellerrand hinausdenken. Das, was wir wahrnehmen, modifizieren wir, passen es in unsere Denkschubladen und Verstandes-Schemata ein und erfahren die Wirklichkeit auf diese Weise. Dabei spielen wir lediglich vorgegebene Möglichkeiten durch, die die Strukturen unseres Egos und seinem Schablonendenken zulassen. So verhindern wir einen nächsten Evolutionsschritt, die „Rückkehr nach Eden“.

Während unseres Lebens werden wir uns schrittweise mehr und mehr über Dinge bewusst, die wir zuvor nicht wahrgenommen haben. Der große Psychoanalytiker C.G. Jung war davon überzeugt, dass wir mit einem uns (bis dahin) unbewussten Thema in dem Moment konfrontiert werden, in dem wir bereit sind, es in unser Bewusstsein zu integrieren. Nach C.G. Jung muss hierzu die Person das entsprechende Thema zunächst nach außen projizieren, damit es sich in der Realität manifestieren und somit wahrgenommen werden kann. Das zu integrierende Thema kann dabei sowohl in Form einer einzelnen Person als auch eines Kollektivs in unser Leben treten. Wenn uns unser Unterbewusstsein auf diesem Wege auf etwas hinweist und wir die Botschaft ignorieren, kehrt das Thema in der Regel auf deutlichere Weise wiederholt in unser Leben zurück, damit wir es beim nächsten Mal nicht mehr so leicht ignorieren können. In diesem Prozess wird das zu integrierende Thema praktisch immer als negativ erlebt, da es ungewollt in unser Leben eindringt. Aber etwas Böses kann auch als Katalysator wirken, der bei uns eine Bewusstseinserweiterung auslöst. Der Schlüssel zu einer positiven Lernerfahrung liegt nicht unbedingt darin, „das Böse“ erfolgreich zu besiegen, sondern eher darin, den Sinn zu erkennen, der aus dieser Erfahrung gewonnen werden kann.

Liebe Freunde,

ich halte es für außerordentlich wichtig, sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, wen wir ansprechen, wenn wir Selbstgespräche führen. Mit wem oder was treten wir dabei in Dialog? Erinnern wir uns immer wieder an unseren elementaren Wesenskern? An das, was bzw. wer wir wirklich sind – außerhalb der Scheinwelt, außerhalb der Matrix?

Der-verratene-Himmel-Dieter-BroersGeist ist der elementarste Bereich des Seins, ein unveränderlicher Zustand der Ewigkeit. Indem der Geist eine Vorstellung bekommt, beginnt damit sofort seine Transformation, nämlich die Verwandlung der Vorstellung in die entsprechende Realität. So entstehen Welten um Welten, sämtlich als Vorstellungen des unpersönlichen Geistes. Das elementarste Naturgesetz des Kosmos lautet: Geist erschafft Realitäten. Und so beginnt auch unsere Inkarnationsreise. Noch im Leib der Mutter erfährt das unpersönliche Selbst immer weitere Erfahrungen, die durch die Verschaltung der Neuronen als Hardware ihre dazugehörigen Prägungsmuster in der Materie bewirken. Diese Prägungen bilden unsere Verhaltensmuster, aus ihrer Ansammlung und Vernetzung bilden sich Substrukturen usw. Wenn sich nun eine bestimmte Anzahl derartiger Erfahrungs-Muster zur Hardware verfestigt hat, passiert etwas ganz Einzigartiges. Das Es verwandelt sich in das Ich, der ›Schleier des Vergessens‹ senkt sich herab: Die Erinnerungen an unsere göttliche Zugehörigkeit schwinden zunehmend, und die Summe der Erfahrungsmuster formiert sich zu einer neu angenommenen Individualität. Dies ist die Geburt des Egos.Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“

So möchte ich diesen Artikel mit einem Zitat aus dem Film Matrix beenden:

Willkommen“, sagt Morpheus zu Neo, nachdem er sein Hirn von der Matrix befreit hat, „willkommen in der wirklichen Welt“.

Me Agape
Euer
Dieter Broers


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Unsterblichkeit der Seele

Am Beispiel der Außerkörperlichen Wahrnehmung1

Wie kann ich wissen, ob meine Erlebnisse im Wachzustand real sind?“

eben-alexander

Robert A. Monroe

Sie kam aus einer Dimension, von der ich nicht wusste, dass es sie gibt“

Dr. Eben Alexander

Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper. Ich kann meinen Körper sehen und fühlen, und was gesehen und gefühlt werden kann, ist nicht der wahre Sehende. Mein Körper kann müde oder erregt, krank oder gesund, schwer oder leicht, angstvoll oder ruhig sein, aber das hat nichts mit meinem inneren Beobachter, dem Zeugen, zu tun. Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht (nur) mein Körper.“

Ken Wilber

Ich glaube nicht mehr an ein Fortleben nach dem Tode oder an die Unsterblichkeit der Seele, ich weiß, daß ich den Tod überleben werde.“

Robert A. Monroe

Liebe Freunde,

eine Nahtoderfahrung ist ein Ereignis, an dem die jeweils betroffenen Personen auf sehr eindringliche Art erkennen, dass sie auch unabhängig von ihrem Körper existieren können. Obwohl diese besonderen „Außerkörperlichen Erfahrungen“ nicht gerade selten vorkommen, wird dieses Phänomen von der Naturwissenschaft weitestgehend ignoriert. Nach meiner persönlichen Nahtoderfahrung machte ich mich auf die Suche nach glaubhaften Erklärungen für dieses besondere Ereignis. Erst einige Jahre später entdeckte ich einen Erfahrungsbericht von Robert A. Monroe. Robert Monroe wird als moderner Wegbereiter der Erforschung nichtmaterieller Orte durch außerkörperliche Erfahrungen („Astralwanderungen“) angesehen. Sein erstes Buch, „Journeys Out of the Body“ (Der Mann mit den zwei Leben – Reisen außerhalb des Körpers), erschien 1971. Dieses Buch gab mir die Gewissheit, dass ich mit meiner Nahtoderfahrung nicht alleine war. Auf dem Klappentext der deutschen Ausgabe ist zu erfahren:

Die faszinierenden Erlebnisse eines Mannes, der plötzlich entdeckt, dass er bei vollständig klarem Bewusstsein aus seinem Körper austreten und in einem feinstofflichen zweiten Körper“ Reisen unternehmen kann: Der große Bewusstseinsforscher Robert A. Monroe beschreibt seine Aufsehen erregenden Erkundungen nichtmaterieller Welten und zeigt, wie jeder Mensch außerkörperliche Erfahrungen erleben kann.“

Zwar schreibt Monroe nicht direkt über Nahtoderfahrungen, er berichtet in erster Linie über seine mehrfach erfahrene „Ablösung vom Körper“, doch handelt es sich in beiden Fällen um außerkörperliche Erfahrungen. Robert A. Monroe nennt seine ungewöhnlichen Erlebnisse den „Zweiten Zustand“:

Bei dem anfänglichen Eindringen in den „Zweiten Zustand“ werden Denken und Handeln fast völlig von dem unbewussten subjektiven Geist beherrscht.“2

Am erstaunlichsten finde ich, dass seine sensationellen Berichte über Experimete, die er teilweise unter Kontrolle von Wissenschaftlern durchführte, heute kaum noch zu finden sind. 45 Jahre nach Erscheinen der englischen Erstausgabe (1971) scheint sein außerordentlich bedeutsames Erbe nur noch wenigen Insidern bekannt zu sein. Bevor ich Euch einige Highlights aus diesem Buch anbiete, möchte ich mit dem wohl bekanntesten Fall einer dokumentierten Nahtoderfahrung beginnen. Wann erfährt man schon von einem Zeugen einer Nahtoderfahrung, der diese Erscheinungen für ausgemachten Unsinn hielt. Die Rede ist von Professor Eben Alexander. Dieser renommierte Harvard-Hirnexperte tat Nahtoderfahrungen immer als Fantasien ab. Bis er selbst ins Koma fiel – und sein Bewusstsein eine „weite Reise“ machte“ berichtete ZEIT ONLINE am 29. Mai 2013. Unter der Überschrift „Kurzer Trip ins Jenseits“ sind folgende Zeilen zu lesen:

Manche Menschen sind sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt – weil sie es selber gesehen haben wollen. Ein Harvard-Professor schrieb einen Bestseller über sein Nahtoderlebnis“.3 Und weiter heißt es: Dr. Eben Alexander ist Neurochirurg mit 25-jähriger Berufserfahrung, u.a. an der Harvard Medical School, Boston. Mit über 150 wissenschaftlichen Artikeln (Autor oder Koautor) sowie über 200 Vorträgen auf medizinischen Fachkongressen erwarb er internationales Renommee. Den größten Teil seines Berufslebens war er derselben Meinung wie viele Mediziner und Naturwissenschaftler: Bewusstsein wird durch zerebrale Vorgänge im Gehirn erzeugt. Ohne Körper kein Bewusstsein. Im November 2008 erkrankte er an bakterieller Meningitis und fiel für sieben Tage ins Koma. Sein Neocortex war lahmgelegt, der Teil der Großhirnrinde, der für Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle zuständig ist und den Menschen zum Menschen macht, so Eben Alexander. Doch dann, am 7. Tag des Komas, während Ärzte noch über Sinn von Behandlungsmaßnahmen diskutiert hätten, habe er die Botschaft empfangen: „Du musst nichts fürchten.“ Eben Alexander meint hierzu Sie kam aus einer Dimension, von der ich nicht wusste, dass es sie gibt“. Es sei seiner Ansicht nach die gleiche, die andere Patienten bei Nahtod-Erfahrungen gemacht hatten. Dies zeige, dass es ein Bewusstsein außerhalb der körperlichen Wahrnehmung gebe. Nach seiner Nahtoderfahrung glaubt Alexander an Gott und an eine Existenz nach dem Tode.“2

Bedauerlicherweise denken heute immer noch viele Wissenschaftler, daß der Sitz des Bewusstseins im menschlichen Gehirn ist, obwohl es offensichtliche Beweise und brauchbare physikalische Modelle gibt, die dies fundiert widerlegen können. Allen voran möchte ich die Arbeiten des Physikers Burkhard Heim benennen. Am Ende dieses Artikels möchte ich den interessierten Lesern eine kleine Abhandlung hierzu vorstellen *.

Robert Monroe musste sich immer wieder kritischen Fragen hierzu stellen. In seinem Buch schreibt er hierzu: „Die am häufigsten gestellte Frage lautete: „Woher wissen Sie, daß Sie nicht träumen, daß da, was Sie erleben, nicht nur ein lebhafter Traum oder eine Halluzination irgendwelcher Art ist?“

Das verdient eine Antwort, die über die Gegenfrage hinausgeht: „Wie kann ich wissen, ob meine Erlebnisse im Wachzustand real sind?“ Wie ich bereits (in diesem Buch4) berichtet habe, bin ich in der ersten Zeit lange überzeugt gewesen, dass diese Erlebnisse tatsächlich Träume oder Halluzinationen waren. Als etwas mehr betrachtete ich sie erst, als sich das Beweismaterial zu häufen begann. Die Erlebnisse unterschieden sich von dem typischen Traumzustand vor allem durch Folgendes:

  1. Fortbestehen der bewussten Wahrnehmung auf irgendeine Art;

  2. Intellektuelle oder emotionelle Entscheidungen (oder Entscheidungen beider Art zugleich) werden während dieser Erlebnisse getroffen;

  3. Vielseitige Wahrnehmung durch Sinnesaufnahme oder etwas Gleichwertiges;

  4. Nichtwiederkehr identischer Schemata; und

  5. Entwicklung der Ereignisse in einer gewissen Zeitspanne.

Die zuversichtlichste Erklärung, die ich abgeben kann, ist, dass man sich in diesem Zustand des „Nicht-Träumens“ ebenso bewusst ist, wie beim Wachsein. Alle Maßstäbe des Wachseins, gelten hier (im Zustand des „zweiten Lebens“) ebenfalls. Das machte die ersten Experimente so verwirrend. Die Dualität der Existenz wiederspricht der gesamten naturwissenschaftlichen Ausbildung und menschlichen Erfahrung. Sich selbst in diesem Seinszustand zu erleben ist jedoch der beste Beweis für eine derartige Behauptung.

Falls der Geist in diesem Zustand anders (als bisher gedacht) funktioniert, worin liegt dann der Unterschied? Im Allgemeinen scheint es, dass der bewusste Geist (oder die Gesamtheit des Individuums) allmählich einen Lernprozess durchläuft. In der Rückschau ist die Wirkung eine sich entwickelnde Anpassung und die Aufnahme des bewussten Geistes in den verdrängten Teilen eines Ganzen. Das Gesamtergebnis ist eine gleichmäßige Mischung von Bewusstem, Unterbewusstem und Übergeist (übersinnliches Ich?), die sich gegenseitig völlig wahrnehmen. Doch diese Amalgamierung wird nur im zweiten Zustand wirksam. Wenn sie sich in die physische Umgebung fortsetzt, wird diese Wirkung nur in begrenztem Maße bemerkbar.“

Ganz unterkennbar sind in diesen Beschreibungen von Robert Monroe einige höchst bemerkenswerte Aussagen enthalten. Wenn er beispielsweise vom „Zustand des „zweiten Lebensberichtet, aus dem er offensichtlich „eine gleichmäßige Mischung von Bewusstem, Unterbewusstem und Übergeisterfährt, könnte es sich hierbei durchaus um eine Wahrnehmung aus dem, vom Ego befreiten Zustand des Selbst gehandelt haben.

Eine besondere Qualität seiner Aussagen besteht darin, dass sich Monroe bei einigen seiner „Reisen“ einer kontrollierten wissenschaftlichen Untersuchung unterzog. Sein wissenschaftlicher Begleiter war der berühmte Psychologe Dr. Charles T. Tart5. Dr. Tart erklärt, „daß das EEG entschieden ungewöhnliche und einzigartige Aufzeichnungen während der Zeit der Tätigkeit aufweist“ und fügt hinzu:

Die erste Reihe von Laboratoriumsuntersuchungen, die wir vornehmen konnten, fanden im Lauf mehrerer Monate zwischen September 1965 und August 1966 statt, als ich die Einrichtungen des Laboratoriums für Elektroenzephalographie (Hirnaktionsströme) der Medizinischen Fakultät an der Universität von Virginia benutzen konnte.“6 Dr. Tart berichtet über seine höchst bemerkenswerten Beobachtungen und Untersuchungen seines Probanden Monroe:

Nach seiner ersten Spontanablösung ist Monroe zunächst völlig geschockt und verängstigt. Er ist davon überzeugt, an einer schweren Geistesstörung erkrankt zu sein und konsultiert zahlreiche Fachärzte, die aber keine entsprechende Diagnose stellen können. Bei dem anfänglichen Eindringen in den Zweiten Zustand werden Denken und Handeln fast völlig von dem unbewussten subjektiven Geist beherrscht. Versuche des rationalen Verstehens scheinen in einem Erdrutsch emotioneller Reaktionen verschüttet zu werden. Alle subjektiven Primärtriebe erreichen einen hohen Grad und fordern, beachtet und befriedigt zu werden. Es ist unmöglich, ihr Vorhandensein zu leugnen. Grundlegende Ängste, von denen man glaubte, sie seien längst ausgelöscht, treten als erste zutage. Ihnen folgt – oder vereinigt sich mit ihnen – der ebenso starke Trieb zur sexuellen Betätigung. Gemeinsam bilden sie einen massiven Schlag gegen die anhaltende Weiterentwicklung des Zweiten Zustands.

Während der gesamten Menschheitsgeschichte sind Angst und Sexualität die großen motivierenden und steuernden Merkmale aller Formen der gesellschaftlichen Ordnung gewesen. Es ist deshalb verständlich, daß sie eine so entscheidende Rolle im Zweiten Zustand spielen. Langsam beginnt der bewußte Geist (das Selbst?) auf diesen offensichtlich ungeordneten, unlogischen Zustand einzuwirken, um Ordnung und objektive Wahrnehmung hineinzubringen. Zu Anfang scheint es eine unerfüllbare Aufgabe zu sein. In den späteren Stadien entwickelt der bewußte Geist ein symbiotisches Verhältnis zu ihr.

Nur selten sprengen die Dinge jedes Maß. Das soll nicht heißen, daß der bewußte Geist im Zweiten Zustand die Steuerung völlig übernehmen kann. Er ist eher der Modulator einer beherrschenden oder treibenden Kraft. Wer ist der Meister? Ob man ihn nun Übergeist, Seele, das größere Ich nennt – das Etikett ist unwichtig. Man muß wissen, daß der bewußte Geist automatisch auf Befehle des Meisters (?) reagiert, ohne Fragen zu stellen. Im physischen Zustand sind wir uns dessen anscheinend nur unklar bewußt. Im Zweiten Zustand ist es das natürliche Geschehen.

Der Übergeist weiß fraglos, was »recht« ist, und Probleme ergeben sich nur, wenn sich der bewußte Geist (das Ego?) störrisch weigert, dieses höhere Wissen anzuerkennen. Die Quelle des Wissens des Übergeistes führt durch viele Kanäle, von denen die meisten außerhalb der Wahrnehmungswelt unseres bewußten Geistes zu liegen scheinen. Dabei ist Vererbung noch die annehmbarste – und die unzureichendste. Solange diese Anpassung stetig fortschreitet, können wir gewisse Prämissen deduzieren, die zu Schlüssen führen, welche auch in der Umwelt des Zweiten Zustands gelten. Gleichzeitigkeit von Denken und Tat. Während im physischen Zustand die Tat dem Denken folgt, sind sie hier ein und dasselbe.

Da gibt es keine mechanische Übersetzung des Denkens in die Tat. Man erkennt allmählich das Denken als eine Kraft für sich, nicht mehr nur als Auslöser oder Katalysator. Primär ist es eine emotionale Denkkraft, die allmählich zu zusammenhängendem Tun geformt wird. Es ist das Denken an Bewegung, das die Aktion (Realität?) schafft. Es ist das Denken an die zu besuchende Person, das den Zielort bestimmt. Ebenso sind es die Bedürfnisse des Übergeists, die die Bewegung in unbekannte Gebiete schaffen, häufig ohne daß einem die motivierenden Kräfte unmittelbar bewußt werden.

Denkschemata, die aus den physischen Tätigkeiten mit herübergenommen werden, beeinflussen stark die Reaktionen in diesem Zweiten Zustand der Existenz. Es ist erstaunlich, zu entdecken, wie viele kleine Denkgewohnheiten man sich zugelegt hat und wie verlegen man sich oft wegen ihres automatischen Auftretens fühlt.

Nahtoderfahrung ist gewöhnlich eins der tiefsten Erlebnisse im Leben eines Menschen und verändert seine Überzeugungen von Grund auf. Robert Monroe kommt nach seinen außerkörperlichen Exkursionen zur Überzeugung: »Ich glaube nicht mehr an ein Fortleben nach dem Tode oder an die Unsterblichkeit der Seele, ich weiß, daß ich den Tod überleben werde.«

Eine derartige Erfahrung führt zur Gewissheit: „…ohne seinen physischen Leib lebendig und bei Bewußtsein zu sein, und weiß deshalb, daß er etwas wie eine Seele besitzt, die den Tod des Körpers überleben wird.“

Das ergibt sich nicht logisch, denn selbst wenn eine Exkursion auch mehr ist als nur ein interessanter Traum oder eine Halluzination, erfolgte sie doch, während der physische Leib lebendig war und funktionierte; sie könnte also immerhin doch von dem physischen Leib abhängig sein. Dieses Argument macht aber nicht den geringsten Eindruck auf Menschen, die tatsächlich eine Exkursion erlebt haben. Welchen Standpunkt man also auch im Hinblick auf die »Realität« der Exkursion einnehmen mag, es ist nicht zu verkennen, daß es sich um ein Erlebnis handelt, das gründlicher psychologischer Untersuchung bedarf. Ich bin überzeugt, daß unsere Vorstellung über die Existenz der Seele aus frühen Erfahrungen von Menschen stammt, die Exkursionen erlebt haben. Berücksichtigt man die Wichtigkeit der Seele für die meisten unserer Religionen und die Bedeutung der Religion im Leben der Menschen, dann erscheint es unglaublich, daß die Wissenschaft so leicht bereit war, dieses Problem unter den Teppich zu fegen.“

Die meisten Menschen sind sich gar nicht bewußt, in welchem Ausmaß ihr Geist die Dinge ganz automatisch interpretiert. Sie glauben, sie berichteten die Ereignisse so, wie sie sich zugetragen haben. Robert Monroe ist unter der kleinen Zahl von Menschen, die über wiederholte Exkursionen geschrieben haben, darin einzigartig, daß er erkennt, wie stark sein Geist die Erlebnisse zu interpretieren sucht, um sie den vertrauten Schemata anzupassen. Deshalb sind seine Berichte besonders wertvoll, denn er bemüht sich sehr darum, »zu erzählen, wie es ist.«

Heute wird der Name Robert Monroe fast nur noch im Zusammenhang des von ihm gegründeten Monroe Instituts7. Sicherlich waren seine „Außerkörperlichen Erfahrungen“ die Beweggründe hierfür. Seine Forschungen der letzten 30 Jahre hatten einen Schwerpunkt im Bereich Entwicklung technischer Verfahren. Wie nicht anders zu erwarten war, handelte es sich hierbei um Technologien um unterschiedlich Bewusstseinszustände hervorzurufen8.

Am Ende dieses Artikels möchte ich noch ein Erlebnis berichten, welches Robert Monroe in seinem Buch Far Journeys veröffentlichte. Erstmalig geht in diesem Buch ein mir bekannter Autor und Wissenschaftler die Aufgabe an, die unseren Planeten „umgebenden“ nichtmateriellen Reiche zu dokumentieren. In all seinen Büchern berichtet er, dass sich an solchen Orten immer wieder diverse nichtmaterielle Wesen aufhalten. Das 1985 veröffentlichte Buch Far Journeys, ist:

…ein „Reiseführer“, den nichtmaterielle Touristen benutzen, wenn sie auf ihren Kreuzfahrten zu den merkwürdigen Orten des Omniversums9 auf der Erde Station machen. Der Ausschnitt setzt nach einem Gespräch zwischen Robert Monroe und einem „Touristen“ („BB“) an. Monroe hatte sich erkundigt, wie die Erde in ihrem Reiseführer beschrieben wird. Nichtkörperliche Reiseführer werden allerdings nicht gelesen – sie werden „erfahren“, „empfunden“ oder „miterlebt“, berichtete 2013 das Nexus Magazin.10

Robert Monroe war nach diesen Einsichten offenbar sichtlich irritiert. Am Ende des Nexus Artikels kommt diese Erregung durch folgende Aussagen zum Ausdruck:

Ich war dicht verschlossen, in mich gewandt, überwältigt. Meine erste Reaktion war: Es musste einen Fehler gegeben haben – das konnte nicht die Geschichte der Erde sein. BB hatte sie mit einer anderen Station auf seinem Fahrplan verwechselt. Doch als ich die Informationen noch einmal durchging, waren die Überschneidungen mit dem Wenigen, das ich über die Entwicklungsgeschichte von Menschen und Tieren wusste, unangenehm akkurat – wenn auch aus einer anderen Perspektive. Die Nahrungskette im Ökosystem der Erde ist gut erforscht. Mit dem Wissen über Mutter Natur im Hinterkopf hatten hartgesottene Philosophen oft darüber nachgesonnen, wie sich das Tier „Mensch“ in die Kette einfügt. Die Kehrseite ist, dass nun klar wird, wer uns isst. Bis dahin war es nur Spekulation gewesen …“

Was im Nexus Artikel nur angedeutet wird, kommt in seinem Buch Far Journeys11 wesentlich deutlicher zum Ausdruck. Gemeint sind die Prozesse des parasitären Abgreifens von „ätherischer Energie“, die Robert Monroe als Loosh bezeichnet. Loosh ist ein anderer Begriff für Lebenskraft, emotionale oder spirituelle Energie. Tatsächlich wurde dieser Begriff von Robert Monroe geprägt.

Während seiner Reisen in der Astralebene lernte er von dort existierenden Wesen, dass diese Art von Energie von einigen Wesen auf der Erde bzw. von den auf ihr lebenden Menschen abgezogen, quasi geerntet wird. Sie ist identisch zur demiurgischen Energie12. Die gröbste Sorte ist einfache ätherische Energie, die in allen lebenden Wesen, wie zum Beispiel auch Pflanzen existiert. Die verfeinerter Art ist astrale Energie, die Energie der Emotionen und der leidenschaftlichen Taten. Ätherische und astrale Energie sind nicht vollkommen voneinander getrennt sondern gehen ineinander über. Astrale Energie wird frei, wenn ein Wesen Freude oder Schmerz fühlt bzw. irgend eine andere Emotion. Nur Wesen der Zweiten Dichte oder höher können astrale Energie herstellen, da Lebensformen der ersten Dichte keine astralen Körper besitzen sondern lediglich ätherische oder physische. In seinem Buch Far Journeys13 erklärt Robert Monroe die Zusammenhänge folgendermaßen: Hyperdimensionale Wesen, die als Kontrolleure auf der Erde arbeiten, begannen mithilfe von Pflanzen eine niedrige Art von Loosh herzustellen um dann später festzustellen, dass geistig höher entwickelte Lebewesen auch wesentlich nahrhaftere Formen von Loosh freisetzen, sofern man sie dazu bringen kann, Angst, Leiden, Schmerz oder Verzweiflung zu erfahren. Daher existiert heute das Matrixkontrollsystem quasi als landwirtschaftliche Gerätschaft, um auf der Farm “Erde” einen ständigen Strom hochwertigen Looshs zu erzeugen, z.B. durch Kriege, ständigen Notstand, Hungersnöte, Tod, sexuelle und andere Süchte, sowie alle möglichen Formen spiritueller Unterdrückung14.“

Liebe Freunde,

mich erinnert das Loosh-Konzept (also Monroes Erfahrung) an das Wirken der Archonten. Fassen kann ich es selbst noch immer nicht. Besser ausgedrückt, ich wünsche mir so sehr, dass es nicht so ist, dass ich in mir immer wieder Zweifel zulasse, obwohl die Sachlage so eindeutig ist. Wir müssen uns ja nur vergegenwärtigen, was gerade in der Welt passiert. Als Menschen auf diesem Planeten sehen und erleben wie so viel an Angst, Leiden, Schmerz und Verzweiflung und WISSEN ALLE, DASS DAS NICHT SO SEIN MUSS! Der Mensch an sich ist ein vernunftbegabtes, beseeltes und liebesfähiges Wesen. Nur wenn er in Unwissenheit gehalten wird, durch falsche Information manipuliert, in Not getrieben wird, vergisst er, verdrängt er und handelt, als hätte er kein Bewusstsein. Es ist also vollkommen logisch, wenn die ganze „Beweisführung“ am Ende nur den einen Schluss zulässt, dass die Not gewollt ist und irgendwer seinen Vorteil daraus zieht.

Mein Beweggrund für meinen heutigen Artikel ist jedoch ein anderer. Mir geht es um eine glaubhafte Kenntlichmachung (im Sinne einer Erinnerung) unserer Göttlichkeit, die nicht sklavisch an unsere menschlichen Körper gebunden ist. Wir sind nicht unser Körper, wir bedienen uns unseres Körpers. Dazu gehört auch die Erinnerung an unsere Unsterblichkeit. Robert Monroe mag einen großen Erkenntnisgewinn gehabt haben, indem er durch seine Astralreisen eine andere Weltsicht erfuhr. Seinen veröffentlichten Erfahrungen haben einen Teil meiner Zugriffssperren gelockert, Zugriffssperren, die mich in der Illusion festhielten, ein sterbliches Wesen zu sein, welches von seiner Quelle abgeschnitten wurde. Meine persönliche Nahtoderfahrung war der Anfang meines Erwachens, Robert Monroe und Eben Alexander erleichterten mir die Wandlung vom Glauben zum Wissen. Nach dem Motto Robert Monroes:

„Ich glaube nicht mehr an ein Fortleben nach dem Tode oder an die Unsterblichkeit der Seele, ich weiß, daß ich den Tod überleben werde.“

Dem möchte ich nur noch ein Zitat von Burkhard Heim hinzufügen:

Inwiefern die personengebundenen Daten eines Menschen nach seinem Ableben in ›persönlicher Erinnerung‹ erhalten bleiben, bestimmt sein zu Lebzeiten erworbenes soziales Verhaltensmuster. Die Sinnhaftigkeit des Seins ist auf eine verborgene Höherentwicklung der geistigen und sozialen Kräfte angelegt.“

Me Agape

Euer Dieter Broers

http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/black-goo-im-labyrinth-der-wirklichkeit/3

* In Übereinstimmung mit der Ontologie (Seinslehre) des Philosophen Nicolai Hartmann stellt sich für Burkhard Heim das menschliche Sein als vierfach konturiert dar. Die vier Seinsebenen sind demnach: Physis (umfasst sämtliche Varianten physikalischer und chemischer Gesetze, also Gesetzmäßigkeiten anorganisch­-materiellen Geschehens; physische Schicht), Bios (biologischer Kreislauf; vitale Schicht), Psyche (impliziert die Gesamtheit der Gesetze psychischer Verhaltensweisen; emotionale Schicht) und Pneuma (beinhaltet die Gesamtheit mentaler Gesetzmäßigkeiten, z.B. paranormale Ereignisse; mentale Schicht). In Wahrheit jedoch, führt Burkhard Heim weiter aus, ist der Mensch kein 4-faches Wesen, sondern die genannten Ebenen würden eine Einheit bilden, die wir bloß nicht begreifen können, weil unser Gehirn eine bestimmte Morphologie, eine bestimmte Funktionsweise hat, die dazu bestimmt war, Ja/Nein-Entscheidungen zu fällen, nämlich ob etwas für uns zu verkraften ist oder nicht. Demzufolge ist auch ersichtlich, dass das Bewusstsein, frei von einem materiellen Träger, nicht an die physikalische Struktur des Gehirns gebunden ist. Auch ist die Trennung nur Illusion, wie Heim hier ebenfalls deutlich macht. Vollseele und Teilseele sind nicht getrennt voneinander, sie bilden eine Einheit. Die Trennung in Saras Kopienmodell wurde nur eingeführt, um die immens komplexe Schöpfung für unser begrenztes menschliches Verständnisvermögen fassbar zu machen. Ein Modell ist aber immer nur eine „Krücke“ auf dem Weg des Lernens/Verstehens. Der Fokus/die Sichtweise bestimmt, als was wir uns hier sehen (wollen), Vollseele oder Teilseele, dies bestimmt dann auch unser Verhalten/unsere Aktionen. So kann der Mensch durch Fokussierung auch seine Leber als einzelnes Organ betrachten, aber in Wirklichkeit bildet sie die Einheit „Körper“ zusammen mit den vielen anderen Organen, Zellen, usw. Wenn wir uns als Einheit betrachten und in dem Bewusstsein leben, dass wir nicht voneinander getrennt sind, werden sich viele unserer Aktionen/Verhaltensweisen in Zukunft ändern.

Quelle: Das neue Weltbild Burkhard Heims – Ein Vergleich mit der Ressortlehre, Aurel-Horst Pascu

1 AKE, englisch out-of-body experience (OBE)

2 Robert A. Monroe, Der Mann mit den ZWEI LEBEN, HEYNE Verlag, 2009 (Original englische Erstausgabe 1971. Im gleichen Jahr erfuhr ich meine Nahtoderfahrung.
4 Robert A. Monroe, Der Mann mit den ZWEI LEBEN, HEYNE Verlag, 2009 (Original englische Erstausgabe 1971).

6 Tart, Charles T.: Altered States of Consciousness: A Book of Readings. New York 1969. Und: C. Tart, »A second psychophysiological study of out-of-the-body expericnces in a gifted subject«, International Journal of Parapsychology, 1967, Bd. 9, Seite 251-58.

8 US Patent # 5213562: Verfahren zur Induktion der mentalen, emotionalen und physischen Bewusstseinszustände, einschließlich spezifischer geistiger Aktivität, des menschlichen Handelns. Erfinder: Monroe; Robert A., Nelson County, VA http://www.google.com/patents/US5213562

9 Ein Omniversum ist ein aus der Astrophysik bekannter Begriff für mehrere Universen – Paralleluniversum, Multiversum usw. Sie auch: http://myberlinmail.de/weltformel/?page_id=81

11 http://www.amazon.de/Far-Journeys-Robert-Monroe/dp/0385231822

12 Demiurg: Eine künstliche Intelligenz, bestehend aus ätherischer und astrale Energie, die unserem Universum zugrunde liegt. Sie wurde vom Logos ausgesandt, programmiert für die Aufgabe, das physische Universum zu erzeugen und zu erhalten. Sein Job ist es, astrale Archetypen die vom Logos erzeugt werden in physische Form zu gießen. Der Demiurg wurde von Philosophen auch die Weltenseele genannt, da er die Seele der Physikalität selbst ist. Er perpetuiert den Vorwärtslauf der Zeit. In seinem korrumpierten Zustand wird er allerdings nicht die Manifestationen des Logos, sondern die des physischen Universums, also Konkurrenz, Überlebensangst, Hass, Leiden, Schmerz usw. erzeugen. Der korrumpierte Demiurg formt das Universum und erzeugt dabei mehr von demselben. Er ist das zentrale Gehirn des Matrixkontrollsystems.

13 http://www.amazon.de/Far-Journeys-Robert-Monroe/dp/0385231822

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