Unsere Gehirnwellen schwingen mit den Schumann-Wellen der Erde synchron – was bedeutet das für uns?

Liebe Freunde,

die Bedeutung der Synchronisation der Gehirnaktivität von einzelnen Menschen und Gruppen hat nun endlich das Interesse der sozialen Neurowissenschaften geweckt. Heute wissen wir genau, dass unsere Gehirnwellen (in einem entspannten Zustand) im gleichen Takt schwingen, wie die Schumann-Frequenzen, die ein Bestandteil des Erdmagnetfeldes sind.

Bisher ging man davon aus, dass bei diesem Vorgang die Schumann-Wellen als „Taktgeber“ fungierten, jetzt aber ist klar: Wir beeinflussen mit unseren Gehirnen auch die Schumann-Wellen!

In seiner letzten Studie veröffentlichten der Hirnforscher Prof. Michael Persinger, zusammen mit seinem Kollegen Dr. Kevin S. Saroka auch die Beweise für die gegenseitige Beeinflussung der menschlichen Gehirne und der Erde[1]. Dieses Ineinandergreifen wird von den Quantenphysikern als Verschränkung bezeichnet. Mit ihren Messungen und Berechnungen belegen die beiden Forscher, dass unsere Gehirne tatsächlich unmittelbar mit den elektromagnetischen Wellen unserer Erde verschränkt sind.

Die Kohärenz zwischen dem menschlichen Gehirn und der Schumann-Energie erfolgt alle 30 s für etwa 300 ms. Mit Kohärenz wird die optimale Synchronisierung der körpereigenen Rhythmen (Herzschlag, Atmung und Blutdruck) untereinander bezeichnet, sowie das koordinierte Zusammenspiel zwischen Zellen. Je entspannter wir sind, desto höher ist diese Kohärenz.

Wenn wir uns in einem im harmonischen Gleichklang schwingenden Zustand befinden, laufen wir faktisch in Resonanz mit der Erde. Resonanz kann erst durch Gleichschwingung entstehen. Der Frequenzbereich, in dem unser Gehirn im entspannten Zustand taktet, bezeichnet man mit Alpha. Mit Alpha-Welle ist also ein Signal im Frequenzbereich zwischen 8 und 13 Hz gemeint.

Diese Gehirnwellen produzieren unsere Gehirne in Zuständen von Entspanntheit, Gelassenheit und Ruhe – bei gleichzeitig aufmerksamer Wachheit.  In diesem Zustand tritt das geschäftige Ego-Bewusstsein – das unser Bewusstsein dominiert, wann immer wir dem Druck der täglichen Anforderungen standhalten und unsere Alltagsroutinen abspulen müssen – in die 2. Reihe. Insofern könnte man sagen, dass eine vollständige Resonanz mit unserer Erde nur durch einen egolosen Zustand entstehen kann!

Wie die untere Grafik eindeutig belegt, sind neben den Frequenzen auch die elektrische Spannung, das elektrische- und magnetische Feld eines Menschen mit denen der Erde identisch.

Frequenzen, Spannungen, E-Felder und B-Felder von Mensch (links) und Erde (rechts).

Frequenzen, Spannungen, E-Felder und B-Felder von Mensch (links) und Erde (rechts).

Eine ältere Studie belegt uns, dass unser Gehirn die Wellen unserer Erde geradezu aufsaugt (absorbiert)[2]. Bitte schaut euch hierzu die beeindruckende unter Grafik an.

Die Grafik zeigt die zusammengefassten Ergebnisse von 260 Probanden. Ihre Gehirne absorbieren die Schumann-Wellen der Erde.

Die Grafik zeigt die zusammengefassten Ergebnisse von 260 Probanden. Ihre Gehirne absorbieren die Schumann-Wellen der Erde.

Liebe Freunde, zusammen mit den Ergebnissen einer zweiten aktuellen Studie, die das HeartMath Institute[3] (Boulder Creek, CA, USA) durchgeführt hat, ergeben sich für uns wahrhaft sensationelle Möglichkeiten. Legen wir die Ergebnisse beider Veröffentlichungen zusammen, ergibt sich daraus, dass wir mit unseren Gedanken, Absichten, Wünschen und Gefühlen die Erdfelder (Schumann-Resonanzfrequenzen) aufladen!

Bisher gingen wir davon aus, dass diese Erd-Felder es sind, die uns mit lebenswichtigen Informationen und Energien versorgen, wussten aber nicht, dass es auch in der anderen Richtung eine wichtige Wirkung gibt und wir mit unserer „Ausstrahlung“ (deren Qualität davon abhängt, was wir denken und wie wir uns dabei fühlen) kollektiv und individuell die Erdmagnetfelder beeinflussen! Wir speisen unsere Kohärenz quasi ins Erdmagnetfeld ein und beeinflussen damit gleichzeitig alle, die sich im gleichen Feld befinden, also die gesamte Menschheit!

Die Qualität unserer eigenen Schwingung ist also gleichzusetzen mit dem Maß der Kohärenz zwischen unseren eigenen biologischen Rhythmen. Je mehr WIR im Einklang mit uns selbst sind, desto größer ist unser Einfluss auf das Feld und damit auf andere. Je ähnlicher die Zustände (Taktung (Frequenz) und Kohärenz) sind, desto leichter stellt sich eine Korrespondenz der Schwingungsverhältnisse her.

Informationen können nur durch Resonanzen vermittelt werden. Mit anderen Worten, wenn ein Mensch, der seinen geistigen Fokus auf Themen der Angst, Wut, oder Unzufriedenheit richtet, wird mit den gleichen geistigen Zuständen gespeist, die von ähnlich empfindenden Menschen ausgehen.  Nutzen wir doch diese sensationelle Entdeckung und richten wir unsere Aufmerksamkeit noch mehr auf unsere positiven Gedanken in unserem inneren Mittelpunkt.

Wie genau diese Zusammenhänge zu verstehen sind, geht aus einer neuen Studie hervor, die vom HeartMath Institute Unter der Überschrift Der neueste Stand in der Forschung zur Herzfrequenzvariabilität und sozialen Kohärenz[4] veröffentlicht wurde. Hier einige Auszüge aus dem Studienbericht:

Konzepte, die unter dem Begriff der Kohärenz zusammengefasst sind, haben sich in Fachgebieten wie der Quantenphysik, der Physiologie und in den Sozialwissenschaften als zentral herausge­stellt. Obwohl es verschiedene Arten von Kohärenz gibt, bedeutet der Begriff in jedem Fall eine harmonische Beziehung. Eine Art der Kohärenz, die soziale Kohärenz, bezieht sich auf die harmonische Abstimmung aller Parteien in Beziehungen, Paaren, Familieneinheiten, kleinen Gruppen oder größeren Organisationen, in denen ein Beziehungsverhältnis von Individuen mit gemeinsamen Zielen und Interessen besteht. Ein hohes Maß an sozialer Kohärenz ist in stabi­len und harmonischen Beziehungen vorzufinden und ist für einen optimalen kollektiven Zusammenhalt und optimales Handeln erforderlich.

Soziale Kohärenz erfordert, dass die Gruppenmitglieder aufeinander eingestimmt und emotional miteinander verbunden sind und dass die emotionale Energie der Gruppe durch die Gruppe als Ganzes organisiert und reguliert wird. Eine Reihe von Studien, in denen die verschiedenen Arten der Synchronisation bei Säuglingen, Paaren und Gruppen untersucht wurden, zeigen, dass Gefühle der Zusammenarbeit, des Ver­trauens, des Mitgefühls und ein erhöhtes prosoziales Verhalten weitgehend von der Etablierung einer spontanen Synchronisation verschiedener physiologischer Rhythmen zwischen den Indivi­duen abhängen.

Probleme im Bereich der sozialen Kohärenz wirken sich nicht nur auf die Art und Weise aus, wie wir uns fühlen, mit anderen in Kontakt treten und mit ihnen kommunizieren, sondern auch auf physiologische Prozesse, die die Gesundheit stören. Die soziale Kohärenz und das Zusammengehörigkeitsgefühl zählen zu den wichtigsten Prioritäten.

Die Bedeutung sozialer Beziehungen wurde beispielsweise durch die Studien von Dr. James Lynch betont, der feststellte, dass Einsamkeit ein höheres Risiko für Herzerkrankungen darstellt als Bewegungsmangel, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Adipositas zusammengenommen [5]. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Personen, die soziale oder kulturelle Veränderungen erleben oder mit sozialer Instabilität, in zerrütteten Verhältnissen oder in Isolation leben, einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, an zahlreichen Krankheiten zu erkranken[6], [7] Eine Meta-Analyse sozialer Beziehungen bestätigte,dass, sofern das Sterblichkeitsrisiko auf der Basis etablierter Risikofaktoren kontrolliert wird, die Überlebenswahrscheinlichkeit für Menschen mit gesunden sozialen Beziehungen um 50% erhöht ist“.

Soziales Handeln hängt weitgehend von der spontanen Synchronisation der Individuen ab. Sind Menschen in eine Unterhaltung vertieft, so beginnen sie unbewusst, ihre Bewegungen, Stimmungslage, Haltung, Sprechgeschwindigkeit und die Länge der Pausen zwischen den Antworten zu synchronisieren[8]. Heute wissen wir, dass auch wichtige Aspekte der menschlichen Physiologie synchronisiert werden. Eine Reihe von Studien hat verschiedene Arten der physiologischen Synchronisation bei Säuglingen, Paaren und Gruppen untersucht.

 Damit sich die physiologische Aktivität einzelner Personen synchronisieren kann, muss ein elektromagnetisches Feld die entsprechenden Informationen zwischen ihnen übermitteln. Wie wir uns vorstellen können, spielen hierbei das Erdmagnetfeld und die Schumann-Wellen eine entscheidende Rolle. Durch sie erhöht sich beispielsweise die Synchronisation das Zugehörigkeitsgefühl[9], das Selbstwertgefühl [10], das Mitgefühl, altruistisches Verhalten[11],[12] und unser soziales Verhalten[13], während andererseits die Synchronisation bei Streitigkeiten eindeutig abnimmt [14].

Tatsächlich hat sich in Gruppen gezeigt, dass die Synchronisation die Konformität – also die Übereinstimmung mit der Einstellung und dem Verhalten der anderen – verbessert[15], die Kooperation und das Vertrauen signifikant erhöht[16] und die soziale Bindung der Gruppenmitglieder[17] stärkt. Ich möchte euch daran erinnern, dass diese Synchronisationen Erscheinungsformen der viel erwähnten Kohärenz sind.  Kohärenz ist eine optimale Synchronisierung der natürlichen Rhythmen (von Herzschlag, Atmung und Blutdruck, siehe Herzkohärenz, sowie der Zusammenhalt zwischen Zellen).

Liebe Freunde,

angesichts der Ereignisse der jüngsten Vergangenheit erscheint es mir von großer Wichtigkeit, dass wir uns einmal mehr klarmachen, was wir für uns und für andere in und mit unserem Bewusstsein bewirken können. Die vorliegenden Forschungsergebnisse liefern uns einmal mehr einen klaren Beweis dafür, dass sich das, was wir denken und fühlen auf das auswirkt, was wir erleben. Es ist also keine esoterische Spinnerei, wenn wir unsere innere Ausrichtung auf Frieden und Liebe zur Erde und unter den Menschen intensivieren und so auch mit dazu beitragen, dass die Wogen der äußeren Realität weniger hochschlagen. Lasst uns unbeirrt damit fortfahren, unsere geistige Ausrichtung auf eine liebevolle und somit hochsoziale Welt zu richten.

Me Agape

Euer Dieter Broers

[1] Kevin S. Saroka, Michael A. Persinger, International Journal of Sciences, Volume 5 – Juni 2016, Quantitative Shifts in the Second Harmonic (12-14 Hz) of the Schumann Resonance are Commensurate with Estimations of the Sleeping Population: Implications of a Causal Relationship.

[2] Comparison of the frequency spectra of the human EEG from 260 young males, adapted from Gibbs and Gibbs (1951), and Schumann Resonance peaks, from Polk (1982)*.

[3] https://www.heartmath.org/about-us/

[4] https://blog.heartmathdeutschland.de/wp-content/uploads/2018/08/McCraty_New_Frontiers_in_HRV_and_Social_Coherence_Research_DEU.pdf

[5] Lynch JJ. A Cry Unheard: New Insights into the Medical Consequences of Loneliness. Balti- more, MD: Bancroft Press (2000).

[6] M. A. Persinger (ed), ELF and VLF Electromagnetic Field Effects, Plenum Press, N.Y., 1974.

[7] E. Niedermeyer, F. Lopes da Silva, Electroencephalography: Basic Principles, Clinical Applications, and Related Fields. Urban and Schwarzberg, Berlin, 1987.

[8] Hatfield E. Emotional Contagion. NewYork: Cambridge University Press (1994).

[9] Hove MJ, Risen JL. It’s all in the timing: interpersonal synchrony increases affiliation. Soc Cogn (2009) 27(6):949–60. doi:10.1521/soco.2009.27.6.949

[10] Lumsden J, Miles LK, Macrae CN. Sync or sink? Interpersonal synchrony impacts selfesteem. Front Psychol (2014) 5:1064. doi:10.3389/fpsyg.2014. 01064

[11] Valdesolo P, DeSteno D. Synchrony and the social tuning of compassion. Emotion (2011) 11(2):262. doi:10.1037/a0021302

[12] Vacharkulksemsuk T, Fredrickson BL. Strangers in sync: achieving embodied rapport through shared movements. J Exp Soc Psychol (2012) 48(1):399–402. doi:10.1016/j.jesp.2011.07.015

[13] Fischer R, Callander R, Reddish P, Bulbulia J. How do rituals affect cooperation? Hum Nat (2013) 24(2):115–25. doi:10.1007/s12110-013- 9167-y

[14] Paxton A, Dale R. Argument disrupts interpersonal synchrony. Q J Exp Psychol (2013) 66(11):2092–102. doi:10.1080/17470218.2013.853089

[15] Dong P, Dai X, Wyer RS Jr. Actors conform, observers react: the effects of behavioral synchrony on conformity. J Pers Soc Psychol (2015) 108(1):60. doi:10.1037/pspi0000001

[16] Wiltermuth SS, Heath C. Synchrony and cooperation. Psychol Sci (2009) 20(1):1–5. doi:10.1111/j.1467-9280.2008.02253.x

[17] Wiltermuth SS, Heath C. Synchrony and co- operation. Psychol Sci (2009) 20(1):1–5. doi:10.1111/j.1467-9280.2008.02253.x


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